Qualifizierte und flexible Fachkräfte – wo seid ihr?

4. Mai 2017 um 8:48 von Sabine Schultz

Die Prüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat für das Mittelstandsbarometer 3.000 mittelständische deutsche Unternehmen zur aktuellen Geschäftsentwicklung befragt. Die Hälfte von ihnen ist damit absolut zufrieden. Und 38% gehen von einer Verbesserung der Lage im kommenden Jahr aus. Das hat es lange nicht gegeben.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: der Fachkräftemangel macht vielen zu schaffen. Im Zeitalter des schnellen technologischen und wirtschaftlichen Wandels werden hoch qualifizierte und flexible Fachkräfte immer wichtiger für den Erfolg der Unternehmen. Ein Drittel aller mittelständischen Unternehmen wolle zwar neue Jobs schaffen, aber 78% tun sich schwer damit, geeignete Mitarbeiter zu finden. Das gelte insbesondere für die Branchen Kraftfahrzeugbau und Elektrotechnik. Dadurch entstehe ein immenser wirtschaftlicher Schaden.

Hierarchie und Struktur deutscher Unternehmen – ein Auslaufmodell?

27. April 2017 um 11:04 von Petra Wagner

Dynamische Märkte, Digitalisierung, Wettbewerbsdruck: Das alles erfordert zukünftig viel Flexibilität und schnelles Handeln innerhalb der Unternehmen. Trotz häufig vorherrschender verkrusteter Strukturen, boomt die deutsche Wirtschaft. Dadurch sehen viele Unternehmen möglicherweise auch nicht die Notwendigkeit an ihren Strukturen etwas zu verändern. Aber hat das deutsche Erfolgsmodell auch mittel- und langfristig Bestand? Vermutlich müsste sich dazu tatsächlich einiges ändern.

In einer neuen Studie von StepStone und Kienbaum wurden 14.000 Fach- und Führungskräfte zu den Organisationsstrukturen in ihren Unternehmen befragt.

So gesund leben deutsche Führungskräfte

20. April 2017 um 10:36 von Sabine Schultz

Da sag doch einer, Chefs leben nicht gesund. Eine Umfrage der Max Grundig Klinik unter 1.000 Führungskräften hat ergeben, dass Führungskräfte sich mehr als doppelt so oft vegetarisch oder vegan ernähren als der deutsche Durchschnitt. Ganze 11% von Ihnen leben vegetarisch und 2% vegan – unter den Frauen waren es sogar ganze 16% und 3%.
Und tatsächlich gaben mehr als die Hälfte aller Führungskräfte an, dass sie eine vegetarische Ernährung für gesünder hielten und ihren Fleischkonsum reduziert haben bzw. es vorhaben.

Lebenslanges Lernen für mehr Zufriedenheit

24. März 2017 um 9:30 von Paula Schneider

Ausbildung bzw. Studium, Praxiserfahrung in unterschiedlichen Unternehmen, hin und wieder mal eine Weiterbildung und wenn man Glück hat eine Beförderung: Hört sich nach einer klassischen Berufslaufbahn an. Wird das zukünftig noch ausreichen, um die Karrriereleiter weiter nach oben zu erklimmen?

Trennungsgespräche: So gehen Sie vor

22. März 2017 um 12:42 von Petra Wagner

Sie verschieben es von Tag zu Tag. Ihrem Mitarbeiter Paul W. muss aus betriebsbedingten Gründen gekündigt werden und Sie haben die unangenehme Aufgabe, es ihm mitzuteilen. Sie sind unsicher und wissen nicht, wie Sie dieses Gespräch am besten führen. Allemal wird es ein großer Schock für ihn sein, schließlich bedroht die Kündigung seine Existenz. Da Herr W. immer sehr zuverlässige Arbeit abgeliefert hat und sehr motiviert ist, fällt Ihnen das bevorstehende Gespräch emotional doppelt schwer.

Selbst routinierte Führungskräfte haben Bauchschmerzen, wenn es darum geht, Mitarbeitern zu kündigen. Letztlich muss man in dem Gespräch auf alles gefasst sein: in solchen Ausnahmesituationen sind die Reaktionen der Betroffenen unberechenbar. Betretenes Schweigen, Wutanfälle, Aggression, Weinen…alles ist möglich.

No risk, no fun?

14. März 2017 um 9:45 von Sabine Schultz

Ist es das, was Männer risikofreudiger macht als Frauen? Der Spaßfaktor? Das weibliche Geschlecht scheut eher das Risiko. Absolute Klischees, denken Sie? Es scheint aber tatsächlich etwas dran zu sein, fanden Forscher des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) heraus.

Insbesondere im Team hat der Geschlechteranteil erheblichen Einfluss darauf, wie risikoreich eine getroffene Entscheidung ausfällt. Ist der Männeranteil hoch, birgt die Entscheidung ein hohes Risiko. Ist sie umgekehrt gering und die Damen dominieren, ist die Risikobereitschaft deutlich geringer. Das deckt sich auch mit verhaltensökonomischen Erkenntnissen. Beides ist natürlich nicht wirklich optimal. Was lernen wir also daraus? Möchte man einen ausgewogenen Beschluss, sollten beide Geschlechter gleichermaßen vertreten sein. Je gemischter das Team, desto besser die Entscheidungen. Das spricht natürlich auch für die viel diskutierte und umstrittene Frauenquote im Aufsichtsrat bzw. Vorstand.

Wer hat das umweltfreundlichste Büro?

15. Februar 2017 um 12:39 von Paula Schneider

Auch am Arbeitsplatz besteht die Möglichkeit, sich umweltbewusst zu verhalten und schonend mit den Ressourcen umzugehen. Um Bewusstsein für die sensible Umwelt zu schaffen, hat B.A.U.M., der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, zum 10. Mal den Wettbewerb „Büro & Umwelt“ ausgeschrieben. Gesucht wird das umweltfreundlichste Büro Deutschlands.

Sie legen Wert auf nachhaltige Beschaffung von Büroartikeln und Ihre Büroräume sind mit Blick auf Umweltaspekte ausgestattet? Sie nutzen keine Bürogeräte, die die Luft verpesten und achten auf eine ökologische Büroreinigung? Wertstoffe werden von Ihnen vorschriftsmäßig entsorgt?

Digitalisierung – na und?

10. Februar 2017 um 16:17 von Petra Wagner

Wenn mich jemand fragt, wer am Arbeitsplatz besser auf die Digitalisierung vorbereitet ist, ältere oder jüngere Arbeitnehmer, würde ich immer antworten: Die Jüngeren natürlich, die Generation, der so genannten „Digital Natives“, die mit Handys, Laptops und Co. aufgewachsen sind. Weit gefehlt, wie in einer Studie von Sopra Steria Consulting „Digitale Überforderung im Arbeitsalltag“ herausgefunden wurde.

Wer verspielt ist, ist klar im Vorteil

24. Januar 2017 um 13:49 von Paula Schneider

Das haben Psychologen der Universität der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Studien und Befragungen mit mehr als 3.000 Teilnehmern herausgefunden. Verspieltheit bei Erwachsenen war bislang – anders als bei Kindern – wenig erforscht. Bei uns in Deutschland ist sie oft negativ besetzt. Verspielte Menschen werden häufig nicht ernst genommen oder gelten als unzuverlässig.
Völlig zu unrecht, wie PD Dr. René Proyer von der Uni Halle-Wittenberg sagt. Im Gegenteil, sie können ihren Hang zur Verspieltheit in vielen Situationen positiv nutzen. Verspielte Menschen seien dazu in der Lage, Lebenssituationen so umzudeuten, dass sie diese beispielsweise als unterhaltsam erleben. Positive Nebenwirkung: Dadurch reduziert sich der eigene Stresslevel – und natürlich auch der Stresslevel derjenigen, die mit diesem Menschen unmittelbar zu tun haben.

R2-D2 übernehmen Sie!

12. Januar 2017 um 13:17 von Sabine Schultz

FK-RoboterIndustrie 4.0 ist in aller Munde. Diese technische Revolution sorgt dafür, dass zunehmend auch Roboter, Drohnen oder andere künstliche Intelligenz in Unternehmen eingesetzt werden. Sind sie dabei nur der intelligente Helfer des Menschen oder können sie ihn gar ersetzen? Zu Recht macht sich der ein oder andere Sorgen, diese könnten möglicherweise den eigenen Job komplett übernehmen.

Die Industrieländer stehen vor einer großen Herausforderung. Der Vielzahl von Arbeitnehmern steht einer digitalen Arbeitswelt entgegen, deren Auswirkungen vermutlich noch nicht richtig eingeschätzt werden können. Wird der Mensch bald aufs Abstellgleis gestellt? In zahlreichen deutschen Produktionshallen ist es bereits so, dass Maschinen und Software, die von wenigen Fachkräften bedient werden, die komplette Fertigung übernommen haben. Auch erste Roboter-Paketboten und Drohnen, die im ländlichen Bereich den Postboten ersetzen, werden bereits getestet.