Änderung des Sprecherausschussgesetzes

13. Januar 2022 um 15:21 von Petra Wagner

Änderungs des Sprecherausschussgesetzes

Wichtige Neuregelungen für die Vertretung der leitenden Angestellten

Das Sprecherausschussgesetz vom 20. Dezember 1988, das zuletzt durch Artikel 8 des Gesetzes vom 20. Mai 2020 geändert worden ist, regelt die Vertretung der leitenden Angestellten in Betrieben, die mehr als zehn leitende Angestellte haben.

Es wurde in 2021 durch das Betriebsrätemodernisierungsgesetz in zentralen Vorschriften geändert, insbesondere wird in § 12 die Option zur Teilnahme mittels Video- und Telefonkonferenz entsprechend der Neuregelungen des Betriebsverfassungsgesetzes (§ 30 und § 34 BetrVG) auf den Sprecherausschuss übertragen.

Mitarbeiterfluktuation – was tun?

7. Januar 2022 um 9:20 von Sabine Schultz

Mitarbeiterfluktuation - was tun?

Trotz Corona und der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Unternehmen steigt die Mitarbeiterfluktuation. 20 % der Arbeitgeber*innen erhalten derzeit mehr freiwillige Kündigungen als vor der Pandemie.

Für die Unternehmen geht das mit einigen Risiken einher. Die Kosten durch die Neubesetzung des Arbeitsplatzes steigen und mit jedem Mitarbeitenden, die/der das Unternehmen verlässt, gehen wertvolles Wissen und Kompetenz verloren. Auch auf die Unternehmenskultur wirkt sich eine hohe Fluktuation negativ aus.

„Zoom-Fatigue“ – neue Praxishilfe der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

5. Januar 2022 um 15:07 von Paul Wessels

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden Präsenzveranstaltungen zunehmend durch Video-Konferenzen ersetzt. Unbestrittene Vorteile sind weniger Fahrtzeiten und der Gesundheitsschutz. Doch es zeigt sich, dass vor allem die Bewegungseinschränkungen, das Starren auf den Bildschirm und das Gefühl beobachtet zu werden vielfach zu Konzentrationsstörungen, Ungeduld und erhöhter Reizbarkeit führen können. Auch das Fehlen von Smalltalk und der Möglichkeit zum Networken wirken belastend. In verschiedenen Studien wurde belegt, dass insbesondere ständige virtuelle Meetings müde machen und zu Erschöpfung führen. Dieses Phänomen wird „Zoom-Fatigue“ genannt. Der Begriff kombiniert das weitverbreitete Videokonferenzsystem Zoom mit dem französischen Wort für Müdigkeit und Erschöpfung „Fatigue“.

Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat eine Praxishilfe erstellt, in der Führungskräfte und Beschäftigte einen Überblick über Ursachen, Symptome und Maßnahmen gegen „Zoom-Fatigue“ erhalten.

16 Fragen einer Führungskraft – Video-Reihe des Zukunftsinstituts

14. Dezember 2021 um 11:03 von Paul Wessels

Als Führungskraft tragen Sie viel Verantwortung. Dabei ist es nicht immer leicht, diese teilweise auch abzugeben, das eigene Team für neue Ideen zu gewinnen und zum innovativen Handeln zu bewegen. Wie gehe ich am besten mit einem „Das geht nicht“ um? Wie schaffe ich eine positive Feedback-Kultur? Und wie gehe ich mit Emotionen um? Zu diesen und weiteren Fragen hat das Zukunftsinstitut eine Video-Reihe erstellt, die Führungskräften nicht nur Antworten und viele praktische Tipps gibt, sondern auch zum mutigeren Arbeiten motiviert.

Bye bye Winterblues – Tipps gegen das Stimmungstief

3. Dezember 2021 um 15:36 von Paul Wessels

Der Winter kann so schön sein! Schneebedeckte Bäume, Gemütlichkeit und Kerzenschein im Wohnzimmer, Plätzchenduft und die Vorfreude auf Weihnachten.

Trotzdem fallen einige Menschen im Herbst und Winter in ein Stimmungstief. Der Grund dafür ist einfach: Tageslichtmangel. Die Tage werden kürzer, der Himmel ist oft grau, viele Menschen gehen bei Dunkelheit zur Arbeit und kommen auch bei Dunkelheit erst wieder nach Hause. Ihre Arbeitszeit verbringen die meisten Arbeitnehmer bei wenig oder keinem natürlichen Licht.

Dabei ist Sonnenlicht so wichtig für unseren Körper. Es beeinflusst unsere Körpertemperatur, das Hungergefühl, unsere Leistungsfähigkeit, die Hormonproduktion, den Schlaf-Wach-Rhythmus und synchronisiert unsere „innere Uhr“.

Bei Tageslichtmangel schüttet unser Körper nur noch geringe Mengen des Glückshormons Serotonin aus, dafür wird vermehrt das Schlafhormon Melatonin gebildet. So kommen wir morgens oft schwerer aus dem Bett, sind antriebslos und müde und erwischen uns oft mit schlechter Laune.

So ein Winterblues ist eine normale Befindlichkeitsstörung und kann mit ein paar Tipps oft schon behoben werden:

Nachhaltigkeit: Stellenwert in deutschen Unternehmen

2. Dezember 2021 um 11:02 von Sabine Schultz

Nachhaltigkeit: Stellenwert in deutschen UnternehmenIn zahlreichen deutschen Top-Unternehmen nimmt sie einen immer größeren Stellenwert ein, die Nachhaltigkeit. Die Betriebe wollen ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger werden und somit die ESG-Ziele berücksichtigen. Klimaneutralität wird wichtiger denn je.

Das ist das Ergebnis der Untersuchung „Von Haltung zu Handlung: Wie Deutschlands CEOs ihr Unternehmen auf Nachhaltigkeitskurs bringen“*. Darin wurden im Frühjahr/Sommer 2021 20 Top-Führungskräfte namhafter deutscher Unternehmen zum Stellenwert der Nachhaltigkeit befragt.

INQA – Neues aus der Arbeitswelt

18. November 2021 um 12:34 von Paul Wessels

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist eine im Jahr 2002 gegründete gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Sozialversicherungsträgern, Gewerkschaften, Stiftungen und Arbeitgebern und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Ziel der INQA ist es, mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft am Standort Deutschland zu schaffen. Dazu bietet die Initiative u.a. Beratungs- und Informationsangebote sowie Förderprogramme an. Sie setzt sich für eine moderne Arbeitskultur ein, die Mitarbeiter*innen konsequent in den Mittelpunkt stellt. Das Engagement, die Kompetenz und die Gesundheit der Beschäftigten sollen erhalten und gefördert werden.

INQA weist auf die Verlängerung des Beratungsprogramms unternehmensWert:Mensch für kleine- und mittlere Unternehmen hin. Nähere Informationen finden Sie hier.

Die INQA-Beratung wurde zudem um zwei Programmzweige erweitert. Der Programmzweig uWM „Women in Tech“ wurde geschaffen um kleine und mittlere Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei zu unterstützen, ihre Personalpolitik diversitätsorientierter aufzustellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Außerdem wurde der Programmzweig uWM „Gestärkt durch die Krise“ ergänzt. Mit einer geförderten Prozessberatung werden kleine und mittlere Unternehmen darin unterstützt, die Folgen der COVID-19-Pandemie gut zu bewältigen und sich krisensicher für die Zukunft aufzustellen. Nähere Informationen finden Sie hier.

Menschen mit Behinderung – Potenziale nutzen

22. September 2021 um 16:52 von Paul Wessels

Talentplus – Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Durch den demografischen Wandel wird die Personalgewinnung zum Ausgleich des Fachkräftemangels immer schwieriger. Vorhandene und noch nicht ausgeschöpfte Potenziale auf dem Arbeitsmarkt, wie von Menschen mit Behinderung, werden deshalb für Unternehmen zunehmend wichtiger.

Arbeitgeber und Menschen mit einer Schwerbehinderung (oder Gleichstellung) können in vielen Fällen Förderleistungen in Anspruch nehmen. Auch kleinen Unternehmen, die nicht der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen unterliegen, steht diese Möglichkeit offen. Die Förderung ist immer eine Einzelfallentscheidung. Bund und Länder stellen regelmäßig Sonderförderprogramme auf, die zeitlich befristet sind.

In den Jahren 2011 bis 2018 stellte beispielsweise der Bund mit der „Initiative Inklusion“ insgesamt zusätzlich 140 Millionen Euro mit dem Ziel, mehr schwerbehinderte Menschen in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln, zur Verfügung.

Im Portal „talentplus“ finden Sie Rechtliches und Hintergrund zum Thema Förderung. Lesen Sie hier, wie Sie die Förderprogramme nutzen können. Geballtes Wissen für Inklusionsbeauftragte des Arbeitgebers und die SBV bietet unser Symposium.

Rückenbeschwerden: Hauptursache für krankheitsbedingte Fehltage

10. September 2021 um 10:16 von Paula Schneider

Rückenbeschwerden: Hauptursache für krankheitsbedingte FehlzeitenViele spüren es bereits am eigenen Leib: Die Verspannungen im Nacken, der Schulter oder im Rückbereich nehmen zu. Und der ein oder andere hat sicherlich schon vermutet, dass die Rückenbeschwerden an der Arbeit im Homeoffice und dem unprofessionellen Arbeitsplatz liegen. Das wurde jetzt durch Auswertungen der KKH bestätigt.

Die Arbeit im Homeoffice bietet den Beschäftigten viele Vorteile. Leider aber auch Nachteile. Dadurch, dass sie aufgrund der Pandemie für die meisten Betroffenen sehr plötzlich kam, war kaum jemand arbeitsplatztechnisch darauf vorbereitet. Zu Hause fehlt es oftmals an einem geeigneten Bürostuhl und einem Schreibtisch. Mit der Konsequenz, dass das lange Sitzen in ungesunder Haltung leider häufig zu massiven Beschwerden führt.

Buchtipp: „Nachhaltigkeit – Frauen schaffen Zukunft“

4. August 2021 um 12:56 von Paul Wessels

Nachhaltigkeit ist Grundvoraussetzung für ein gutes Leben in der Zukunft! Dieses wichtige Zukunftsthema, hat inzwischen einen festen Platz im Bewusstsein von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Wie kann man als Unternehmen seine Substanz bewahren, Ressourcen schonen und wirtschaftliche Erfolge erzielen? Welche Herausforderung hat die Wissenschaft und wie kann sie den Transformationsprozess und die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele unterstützen? Wie kann jeder Einzelne Verantwortung übernehmen und Nachhaltigkeit gestalten?

Die Herausgeberinnen von „Nachhaltigkeit – Frauen schaffen Zukunft“  Claudia Rankers, Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz, und Prof. Dr. Nadine Kammerlander haben sich diese Fragen gestellt und 40 bedeutende Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gewonnen, um in diesem Buch ihre Maßnahmen für eine nachhaltige Unternehmenspraxis darzustellen.