Alkohol am Arbeitsplatz – Achtung Fürsorgepflicht!

18. Mai 2022 um 15:27 von Paul Wessels

Ist es bei Ihnen im Unternehmen erlaubt, Alkohol während der Arbeitszeit oder in der Mittagspause zu trinken? Manche wird diese Frage vielleicht irritieren – Alkohol bei der Arbeit? Natürlich ist das verboten! In manchen Unternehmen ist es jedoch geradezu üblich, in der Mittagspause ein kühles Bier zu trinken. Wie ist hier also die gesetzliche Lage?

Es gibt in Deutschland kein allgemeines, gesetzlich geregeltes Verbot von Alkohol am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause und auch keine gesetzlich festgelegte Promille-Grenze für Arbeitnehmer*innen. Ausnahmen sind lediglich in bestimmten Berufsgruppen zu finden (z. B. Bus- und Taxifahrer, Piloten oder als sicherheitsrelevant für das öffentliche Leben eingestufte Berufe).

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2022 – Ausschreibung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

31. März 2022 um 12:19 von Paul Wessels

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung 2022 steht dieses Jahr unter dem Motto „TEAMPLAY FÜR DIE ZUKUNFT!“. Angesprochen sind Bildungseinrichtungen, die gemeinsames Lernen fördern und den Zusammenhalt stärken. Vor allem für die Entwicklung junger Menschen ist das Erleben von Gemeinschaft und Lernen im Team außerordentlich wichtig. Es entscheidet mit darüber, ob junge Menschen für die Gesellschaft auch Verantwortung übernehmen und sie aktiv mitgestalten wollen. Für Unternehmen gehört Teamplay zu den wichtigsten Kompetenzen und ist Teil der Sozialen Marktwirtschaft.

Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung 2022 ist mit 10.000 Euro dotiert und wird an je eine Bildungseinrichtung in den Kategorien frühkindliche, schulische, berufliche und hochschulische Bildung verliehen.

Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2022.

Hier geht es zur Ausschreibung.

Buchtipp: Wahl der Schwerbehindertenvertretung – Handbuch mit Formularen zu den Wahlen 2022/2023

24. März 2022 um 12:48 von Paul Wessels

Das Jahr 2022 ist wieder Wahljahr für die Betriebe, Behörden und kirchlichen Einrichtungen. Die regelmäßigen Wahlen zur örtlichen Schwerbehindertenvertretung (SBV) finden vom 1. Oktober bis 30. November 2022 statt. Die Gesamtschwerbehindertenvertretung und die Bezirksschwerbehindertenvertretung werden anschließend vom 1. Dezember 2022 bis 31. Januar 2023 gewählt. Zuletzt stehen die Wahlen zur Konzernschwerbehindertenvertretung und Hauptschwerbehindertenvertretung an und zwar vom 1. Februar bis 31. März 2023.

In der erweiterten Neuauflage des Handbuchs „Wahl der Schwerbehindertenvertretung“ gibt Professor Franz Josef Düwell Antworten auf alle Fragen zu den Wahlen der örtlichen und der überörtlichen Schwerbehindertenvertretungen und zeigt auf welche Rechte diese Interessenvertretungen haben. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Gesetzesänderungen des SGB IX, erläutert Professor Franz Josef Düwell das komplizierte Regelwerk zur Vorbereitung und Durchführung der Wahlen. Anhand anschaulicher Fallbeispiele aus der Praxis wird verdeutlicht, welche typischen Fehler zur Anfechtung der Wahl führen können und wie sie zu vermeiden sind. Die angefügten Formulare sollen den Wahlvorständen und Wahlleitungen helfen die Wahlen rechtssicher zu machen und den Arbeitsaufwand zu vereinfachen.

Das neue Handbuch ist im Rieder-Verlag erschienen und kann hier bestellt werden.

Auch mit unserem Webinar: SBV-Wahlen 2022 bereiten wir Sie gezielt auf die Wahlen vor.

Kleine Betriebe engagieren sich für Geflüchtete

23. März 2022 um 12:11 von Sabine Schultz

Kleine Betriebe engagieren sich für GeflüchteteSeit 2015 nahm die Anzahl der nach Deutschland Geflüchteten erheblich zu. Waren es seinerzeit Kriegsflüchtlinge aus Syrien, sind es heute Flüchtende aus der Ukraine. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat untersucht, welche Firmen besonders viele geflüchtete Menschen einstellen. Diese Untersuchung basiert auf Auswertungen des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von jährlich rund 15.500 Betrieben. Mit dem Ergebnis, dass in erster Linie kleinere Betriebe mit früheren Erfahrungen mit Beschäftigten aus dem Ausland, diese wiederholt einstellen.

BEM-Gespräche in Coronazeiten

4. Februar 2022 um 16:32 von Hans Peter Schneider

In BEM-Gesprächen geht es um höchst sensible und persönliche Themen. Der BEM-Berechtigte muss bereit sein sich zu öffnen und darüber zu sprechen, welche Maßnahmen ihm bei der Überwindung seiner Arbeitsunfähigkeit helfen können und welche Veränderungen des Arbeitsplatzes seines Erachtens nötig werden, um auch perspektivisch seine Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Eine vertrauensvolle Atmosphäre ist daher die absolute Grundlage für ein erfolgreiches BEM-Verfahren.

Anpassung Wahlordnung zum Sprecherausschussgesetz

13. Januar 2022 um 15:21 von Petra Wagner

Änderungs des Sprecherausschussgesetzes

Mit der Verordnung zur Änderung der Wahlordnung zum Sprecherausschussgesetz vom 20. Januar 2022, verkündet am 27. Januar 2022, hat der Gesetzgeber nun endlich auch die Möglichkeit geschaffen, dass insbesondere auch Sitzungen der Wahlvorstände für Sprecherausschüsse virtuell möglich sind.

Alle Neuregelungen der Wahlordnung zum Sprecherausschussgesetz finden sich hier.

 

 

 

 

Mitarbeiterfluktuation – was tun?

7. Januar 2022 um 9:20 von Sabine Schultz

Mitarbeiterfluktuation - was tun?

Trotz Corona und der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Unternehmen steigt die Mitarbeiterfluktuation. 20 % der Arbeitgeber*innen erhalten derzeit mehr freiwillige Kündigungen als vor der Pandemie.

Für die Unternehmen geht das mit einigen Risiken einher. Die Kosten durch die Neubesetzung des Arbeitsplatzes steigen und mit jedem Mitarbeitenden, die/der das Unternehmen verlässt, gehen wertvolles Wissen und Kompetenz verloren. Auch auf die Unternehmenskultur wirkt sich eine hohe Fluktuation negativ aus.

„Zoom-Fatigue“ – neue Praxishilfe der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

5. Januar 2022 um 15:07 von Paul Wessels

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden Präsenzveranstaltungen zunehmend durch Video-Konferenzen ersetzt. Unbestrittene Vorteile sind weniger Fahrtzeiten und der Gesundheitsschutz. Doch es zeigt sich, dass vor allem die Bewegungseinschränkungen, das Starren auf den Bildschirm und das Gefühl beobachtet zu werden vielfach zu Konzentrationsstörungen, Ungeduld und erhöhter Reizbarkeit führen können. Auch das Fehlen von Smalltalk und der Möglichkeit zum Networken wirken belastend. In verschiedenen Studien wurde belegt, dass insbesondere ständige virtuelle Meetings müde machen und zu Erschöpfung führen. Dieses Phänomen wird „Zoom-Fatigue“ genannt. Der Begriff kombiniert das weitverbreitete Videokonferenzsystem Zoom mit dem französischen Wort für Müdigkeit und Erschöpfung „Fatigue“.

Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat eine Praxishilfe erstellt, in der Führungskräfte und Beschäftigte einen Überblick über Ursachen, Symptome und Maßnahmen gegen „Zoom-Fatigue“ erhalten.

16 Fragen einer Führungskraft – Video-Reihe des Zukunftsinstituts

14. Dezember 2021 um 11:03 von Paul Wessels

Als Führungskraft tragen Sie viel Verantwortung. Dabei ist es nicht immer leicht, diese teilweise auch abzugeben, das eigene Team für neue Ideen zu gewinnen und zum innovativen Handeln zu bewegen. Wie gehe ich am besten mit einem „Das geht nicht“ um? Wie schaffe ich eine positive Feedback-Kultur? Und wie gehe ich mit Emotionen um? Zu diesen und weiteren Fragen hat das Zukunftsinstitut eine Video-Reihe erstellt, die Führungskräften nicht nur Antworten und viele praktische Tipps gibt, sondern auch zum mutigeren Arbeiten motiviert.

Bye bye Winterblues – Tipps gegen das Stimmungstief

3. Dezember 2021 um 15:36 von Paul Wessels

Der Winter kann so schön sein! Schneebedeckte Bäume, Gemütlichkeit und Kerzenschein im Wohnzimmer, Plätzchenduft und die Vorfreude auf Weihnachten.

Trotzdem fallen einige Menschen im Herbst und Winter in ein Stimmungstief. Der Grund dafür ist einfach: Tageslichtmangel. Die Tage werden kürzer, der Himmel ist oft grau, viele Menschen gehen bei Dunkelheit zur Arbeit und kommen auch bei Dunkelheit erst wieder nach Hause. Ihre Arbeitszeit verbringen die meisten Arbeitnehmer bei wenig oder keinem natürlichen Licht.

Dabei ist Sonnenlicht so wichtig für unseren Körper. Es beeinflusst unsere Körpertemperatur, das Hungergefühl, unsere Leistungsfähigkeit, die Hormonproduktion, den Schlaf-Wach-Rhythmus und synchronisiert unsere „innere Uhr“.

Bei Tageslichtmangel schüttet unser Körper nur noch geringe Mengen des Glückshormons Serotonin aus, dafür wird vermehrt das Schlafhormon Melatonin gebildet. So kommen wir morgens oft schwerer aus dem Bett, sind antriebslos und müde und erwischen uns oft mit schlechter Laune.

So ein Winterblues ist eine normale Befindlichkeitsstörung und kann mit ein paar Tipps oft schon behoben werden: