Bye bye Winterblues – Tipps gegen das Stimmungstief

3. Dezember 2021 um 15:36 von Paul Wessels

Der Winter kann so schön sein! Schneebedeckte Bäume, Gemütlichkeit und Kerzenschein im Wohnzimmer, Plätzchenduft und die Vorfreude auf Weihnachten.

Trotzdem fallen einige Menschen im Herbst und Winter in ein Stimmungstief. Der Grund dafür ist einfach: Tageslichtmangel. Die Tage werden kürzer, der Himmel ist oft grau, viele Menschen gehen bei Dunkelheit zur Arbeit und kommen auch bei Dunkelheit erst wieder nach Hause. Ihre Arbeitszeit verbringen die meisten Arbeitnehmer bei wenig oder keinem natürlichen Licht.

Dabei ist Sonnenlicht so wichtig für unseren Körper. Es beeinflusst unsere Körpertemperatur, das Hungergefühl, unsere Leistungsfähigkeit, die Hormonproduktion, den Schlaf-Wach-Rhythmus und synchronisiert unsere „innere Uhr“.

Bei Tageslichtmangel schüttet unser Körper nur noch geringe Mengen des Glückshormons Serotonin aus, dafür wird vermehrt das Schlafhormon Melatonin gebildet. So kommen wir morgens oft schwerer aus dem Bett, sind antriebslos und müde und erwischen uns oft mit schlechter Laune.

So ein Winterblues ist eine normale Befindlichkeitsstörung und kann mit ein paar Tipps oft schon behoben werden:

Rückenbeschwerden: Hauptursache für krankheitsbedingte Fehltage

10. September 2021 um 10:16 von Paula Schneider

Rückenbeschwerden: Hauptursache für krankheitsbedingte FehlzeitenViele spüren es bereits am eigenen Leib: Die Verspannungen im Nacken, der Schulter oder im Rückbereich nehmen zu. Und der ein oder andere hat sicherlich schon vermutet, dass die Rückenbeschwerden an der Arbeit im Homeoffice und dem unprofessionellen Arbeitsplatz liegen. Das wurde jetzt durch Auswertungen der KKH bestätigt.

Die Arbeit im Homeoffice bietet den Beschäftigten viele Vorteile. Leider aber auch Nachteile. Dadurch, dass sie aufgrund der Pandemie für die meisten Betroffenen sehr plötzlich kam, war kaum jemand arbeitsplatztechnisch darauf vorbereitet. Zu Hause fehlt es oftmals an einem geeigneten Bürostuhl und einem Schreibtisch. Mit der Konsequenz, dass das lange Sitzen in ungesunder Haltung leider häufig zu massiven Beschwerden führt.

Die „Bundesnotbremse“ ist ausgelaufen: Was ist erlaubt – was nicht?

5. Juli 2021 um 8:54 von Petra Wagner

Wegen der sinkenden Infektionszahlen und der steigenden Impfungen ist die Bundesnotbremse zum 30.06. ausgelaufen. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde mit der Infektionslage angepasstem Inhalt bis einschließlich 10.09.2021 verlängert. Was hat das für Auswirkungen im Betrieb? Welche Regeln gelten und wie können die Beschäftigten vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt werden?

Literaturtipp: Betriebliches Eingliederungsmanagement – Medizinische Aspekte

4. Juni 2021 um 15:03 von Ulrike Bleckmann-Rahm

Mit großem Praxisbezug stellt Dr. Manfred Albrod die medizinische Sicht auf das Betriebliche Eingliederungsmanagement dar. Welche Vorteile bringt das BEM? Wie funktioniert die betriebliche Kooperation? Wie ist mit medizinischen Daten umzugehen? Welche Bedeutung hat die Dauer einer Erkrankung? Wie aussagekräftig ist eine Diagnose? Wann sind Arbeitsanforderungen leidensgerecht? Welche Maßnahmen führen ein BEM-Verfahren zum Erfolg?

Insbesondere widmet sich Dr. Manfred Albrod detailliert dem Umgang mit häufigen Krankheitsbildern. Neben einer laiengerechten Beschreibung der medizinischen Zusammenhänge werden die speziellen Bezüge zum BEM diskutiert. Ausführliche Falldarstellungen runden die Vorstellung der Krankheitsbilder ab.

Umfangreiche Checklisten zu den Erkrankungen ermöglichen den Leser:innen einen systematischen Überblick und erleichtern ihnen die praktische Betreuung von erkrankten Beschäftigten im BEM.

Internet, Smartphone, Glücksspiel & Co.

29. April 2021 um 14:01 von Bernhard M. Samberger

In der Suchtprävention unterscheiden wir zwischen stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten. Zu letzteren gehören das „Pathologische Glücksspiel“ und die Internet- oder Medienabhängigkeit.

Beiden gemeinsam ist, dass dieses Phänomen die Menschen in ihren Bann zieht, wohl auch deswegen, weil man mit den verschiedenen Zeitvertreiben in eine andere Rolle hineinschlüpft. Wenn wir uns mit den freiwillig akzeptierten Spielregeln einlassen, verlassen wir damit eine Zeit lang die Realität, bis sie uns eben wieder einholt.

Schon Johan Huizinga hat bereits vor achtzig Jahren erkannt, dass Spiel der Ursprung der Kultur ist und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und einem Bewusstsein des ‚Andersseins‘ als das ‚gewöhnliche Leben‘.“ (in: Homo Ludens).

Was ist also das Faszinierende daran?

Weitere Literaturtipps zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

15. Januar 2021 um 11:44 von Petra Wagner

BEM und BGM für kleine und mittelständische Unternehmen

Autoren:        Althoff / Klaesberg

Auflage:         1. Auflage, Februar 2020

Seitenzahl:    100

Ausgabe:       kartoniert

Verlag:           Rieder Verlag

ISBN:             978-3-945260-66-1

Preis:             € 19.50

Über dieses Buch:

Hier werden die Begriffe BGM, BEM, BGF und Arbeitssicherheit zunächst sauber definiert und aufgezeigt, was sich dahinter verbirgt und wie die gesetzlichen Mindestanforderungen lauten. Ein Buch, welches sich mit den Besonderheiten in kleinen und mittelständischen Unternehmen auseinandersetzt – im Unterschied zur Umsetzung in Großbetrieben.

Zur Bestellung

 

BEM von A – Z – ein Praxishandbuch

 Autoren:        Althoff/Frobel/Klaesberg/Tinnefeld/de Wall-Kaplan

Auflage:         4. Auflage, Februar 2018

Seitenzahl:    264

Ausgabe:       kartoniert

Verlag:           Rieder Verlag

ISBN:             978-3-945260-64-7

Preis:             € 26.90

Über dieses Buch:

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist nicht nur für den Arbeitgeber bei jedem länger als sechs Wochen erkrankten Arbeitnehmer gesetzlich verpflichtend, es bietet auch große Mitgestaltungsmöglichkeiten für die betrieblichen Akteure und Betroffenen. Denn im Rahmen jedes BEM haben die Interessenvertretungen ein Mitbestimmungsrecht, sodass das BEM als eine gemeinsame Aufgabe von Arbeitgeber und Betriebs-/Personalrat sowie Schwerbehindertenvertretung mit dem gemeinsamen Ziel zu verstehen ist, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden und zukünftig zu vermeiden sowie den Arbeitsplatz des Betroffenen zu sichern. Dieses Praxishandbuch bietet von den Vorüberlegungen zur Einführung und Ausgestaltung des BEM über dessen praktische Einführung und Einzelfallproblematiken bis hin zu Rechtsfragen (insbesondere auch im Bereich der Mitbestimmung und der krankheitsbedingten Kündigung) umfassende Hilfestellung mit folgenden Themenbereichen:

  • Implementierung und Durchführung des BEM
  • Einzelberatung / Casemanagement
  • BEM für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung
  • Schwerpunkte der bisherigen Rechtsprechung

Die Änderungen des SGB IX zu 2018 sind berücksichtigt. Zahlreiche Mustertexte zur Einführung und Durchführung des BEM sowie Broschüren und Ablaufpläne können als PDF heruntergeladen werden.

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Beruflich kürzertreten – dem Hamsterrad entkommen

17. August 2020 um 10:20 von Petra Wagner

Beruflich kürzertreten - dem Hamsterrad entkommenWeit verbreitet ist der Wunsch die Karriereleiter noch schneller und höher zu erklimmen. Doch was ist mit den Personen, die freiwillig ein oder mehrere Stufen zurückgehen? Welche Gründe gibt es dafür? Steckt klassisches Versagen dahinter?

Die freiwillige berufliche Veränderung, die zu weniger Gehalt oder Prestige führt, bezeichnet man im Fachjargon als „Downshifting“. Und das kommt tatsächlich häufiger vor als man denkt. Die Hintergründe sind sehr unterschiedlich.

Stressige Phase oder chronische Erschöpfung?

25. Februar 2019 um 8:59 von Paula Schneider

Stressige Phase oder chronische ErschöpfungWer kennt das nicht: Der Job fordert uns bis zur Belastungsgrenze und zu allem Überfluss kommen auch noch private Probleme hinzu. Wir fühlen uns erschöpft, gestresst, sind ständig müde und antrieblos. Manchmal dauert dieser Zustand einige Tage an, dann schlafen wir am Wochenende mal richtig aus oder nehmen uns eine kurze Auszeit und die Akkus werden wieder aufgeladen.

Rente mit 67 – das schafft nur jeder Zweite!

13. August 2018 um 14:26 von Sabine Schultz

Rente mit 67 - das schafft nur jeder Zweite!Wir Deutschen müssen immer länger arbeiten. Seit 2012 wird die Regelaltersgrenze zur gesetzlichen Rente von 65 auf 67 Jahre angehoben. Aber sind wir dazu gesundheitlich überhaupt in der Lage?

Laut Gesundheitsreport 2018 der Techniker-Krankenkasse (KG)* scheidet bereits heute mehr als jeder zweite Arbeitnehmer frühzeitig aus dem Berufsleben aus. D. h. die Verrentung mit 67 Jahren trifft für mehr als die Hälfte nicht zu. Gut 13 % scheiden aufgrund von Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung vor der Regelaltersgrenze aus. Ein Drittel derjenigen, die früher in Rente gehen, nehmen finanzielle Einbußen in Kauf, sie haben genug Berufsjahre absolviert.

Mein Kollege ist depressiv – was kann ich tun?

18. Juli 2018 um 15:04 von Petra Wagner

Mein Kollege ist depressiv - was kann ich tun?Im betrieblichen Alltag nehmen psychische Erkrankungen leider immer mehr zu. Häufig werden sie von Kollegen oder Vorgesetzten zunächst nicht wahrgenommen oder Verhaltensweisen werden fehlgedeutet.

Sehr verbreitet ist die Depression bzw. die anfängliche depressive Verstimmung. Die Betroffenen selbst schämen sich oft dafür und scheuen sich daher davor, etwas dagegen zu unternehmen. Oder die Krankheit ist schon so weit fortgeschritten, dass sie aus eigener Kraft dazu nicht mehr in der Lage sind.