Weiterbildung, die angenommen wird

1. August 2017 um 15:01 von Petra Wagner

Weiterbildung, die angenommen wirdSowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter sind stark gefordert, da sich Wirtschaft und Arbeitswelt permanent verändern. Sie haben Termindruck, die Digitalisierung beeinflusst Arbeitsabläufe, sie müssen sich flexibel auf immer wieder neue Anforderungen einstellen. Das führt oftmals zu Stress.

Auf der anderen Seite sind Unternehmen extrem auf ihre Mitarbeiter angewiesen. Nur durch ihre Kreativität und Innovationskraft kann Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden. Beide müssen allerdings auch aktiv gefördert werden. Die Beschäftigten müssen die Möglichkeit haben, sich regelmäßig weiterzubilden – vorausgesetzt, sie wollen das auch. Ist das nicht der Fall, kann die ungewollte Weiterbildung on top zu noch mehr Stress führen. Daran ist natürlich niemand interessiert.

Endlich Sommerurlaub

19. Juli 2017 um 14:05 von Paula Schneider

Endlich SommerurlaubDer Sommerurlaub steht vor der Tür. Endlich geht es nächste Woche los. Darauf haben wir uns lange gefreut und viel Geld in die Hand genommen. Die Erwartungen sind groß: maximale Entspannung, Abenteuer und Nervenkitzel, romantische Sonnenuntergänge am Strand.

Doch vorher muss noch viel abgearbeitet werden. Im Büro, weil die Kollegen, nicht so viel übernehmen sollen und zu Hause, wo vorher noch der Garten auf Vordermann gebracht werden muss, die Fenster geputzt werden müssen und die komplette Wäsche gebügelt werden muss… Alles muss tipptopp sein, so als müssten wir uns unseren Urlaub noch einmal ausdrücklich verdienen.

Wer verspielt ist, ist klar im Vorteil

24. Januar 2017 um 13:49 von Paula Schneider

Das haben Psychologen der Universität der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Studien und Befragungen mit mehr als 3.000 Teilnehmern herausgefunden. Verspieltheit bei Erwachsenen war bislang – anders als bei Kindern – wenig erforscht. Bei uns in Deutschland ist sie oft negativ besetzt. Verspielte Menschen werden häufig nicht ernst genommen oder gelten als unzuverlässig.
Völlig zu unrecht, wie PD Dr. René Proyer von der Uni Halle-Wittenberg sagt. Im Gegenteil, sie können ihren Hang zur Verspieltheit in vielen Situationen positiv nutzen. Verspielte Menschen seien dazu in der Lage, Lebenssituationen so umzudeuten, dass sie diese beispielsweise als unterhaltsam erleben. Positive Nebenwirkung: Dadurch reduziert sich der eigene Stresslevel – und natürlich auch der Stresslevel derjenigen, die mit diesem Menschen unmittelbar zu tun haben.

Die Deutschen sind gestresst

19. Mai 2016 um 15:27 von Sabine Schultz

StressHaben wir es nicht schon längst am eigenen Leib erfahren, lesen wir es jetzt schwarz auf weiß: Viele Deutsche leiden unter zu viel Stress am Arbeitsplatz. Das hat eine Umfrage im Auftrag der pronova BKK zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016“ ergeben. Hauptgründe dafür sind der ständige Termindruck, ein schlechtes Betriebsklima und emotionaler Stress. Auch Überstunden und die ständige Erreichbarkeit nach Feierabend bringen das Fass häufig zum Überlaufen.

Als besonders belastend empfinden viele Arbeitnehmer ihre Vorgesetzten, die sie unter Druck setzen: Mittagspausen- oder Erholungspausen fallen aus und der Arbeitsplatz wird oft nicht einmal täglich verlassen.  Andere nutzen die Pausen, um private Dinge zu erledigen oder sogar um parallel Dienstliches zu besprechen – also auch nicht wirklich entspannend.

Die Konsequenz daraus sind oftmals gesundheitliche Schäden: Angefangen von Verspannungen im Nacken, über Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen bis hin zu Depressionen und Burn-out.

Einzelheiten zur Studie erfahren Sie hier

Ein Hund im Büro?!

10. Juli 2014 um 14:13 von Sina Zimmermann

Fotolia_40349412_S_webDas ist nicht nur in der fiktiven Arbeitswelt von Bernd Stromberg in der Capitol Versicherung ein Streitpunkt. Dabei haben Hunde nachweislich einen positiven Einfluss auf uns Menschen. Sie steigern das individuelle Wohlbefinden und senken das Stresslevel. In Zeiten von hohen Krankheitszahlen aufgrund psychischer Belastungen und Burnout sollte das doch uns allen sehr entgegenkommen. Klar, nicht jeder mag Hunde. Manche sind halt eher „Katzenmenschen“. Und natürlich haben Allergiker keine Lust täglich mit laufender Nase und knallroten Augen im Büro sitzen zu müssen, nur weil Kollege Hund es sich mal wieder unter dem Schreibtisch bequem gemacht hat. Aber sieht man von den „Katzenmenschen“ und den Hundehaar-Allergikern ab, stellen Hunde im Büro tatsächlich eine Bereicherung dar. Sie lockern die Atmosphäre auf, sorgen für Gesprächsstoff unter Kollegen, mit Vorgesetzten und Kunden und nötigen ihre Herrchen und Frauchen zumindest zu einer kurzen Bewegungspause an der frischen Luft. Dass Pausen wichtig sind und sowohl Gesundheit als auch Konzentration fördern, braucht wohl nicht ausführlich erwähnt zu werden. Zudem wachsen Teams, die sich gemeinsam um den Büro-Hund kümmern, zusammen. Einige Unternehmen haben bereits einen oder mehrere Kollege/n Hund eingestellt, hier ein paar Beispiele: http://www.deutsche-startups.de/2013/06/03/haustiere-im-buero/

Stress – flüchtende Männer, einfühlsame Frauen

8. April 2014 um 15:26 von Sina Zimmermann

Fotolia_41701486_XS_webFrauen reden den ganzen Tag – Männer können nicht zuhören, Männer machen Karriere – Frauen den Haushalt, Frauen können nicht einparken, Männer weinen nicht, Frauen lieben Schuhe, … Was gibt es nicht alles für Klischees über die Verschiedenheit der Geschlechter. An manchen ist mehr dran, an anderen weniger. So habe ich schon von einigen Partnern gehört, bei denen der Mann überwiegend den Haushalt schmeißt. Auch kenne ich Männer, die gerne shoppen gehen und Frauen die super einparken können…

Einen tatsächlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern hat nun eine Untersuchung des internationalen Forschungsteams um Claus Lamm von der Universität Wien aufgedeckt. Der Untersuchung zu Folge beeinflusst nämlich Stress die Geschlechter unterschiedlich.

40 Männer und 40 Frauen nahmen an dem Verhaltensexperiment teil. Dabei wurde experimentell eine stark stressende Situation hergestellt, in der die Teilnehmer eine öffentliche Präsentation halten und anspruchsvolle Rechenaufgaben unter Zeitdruck lösen mussten. Während dessen wurde der „Stresspegel“ über die Pulsfrequenz sowie das Stresshormon Cortisol gemessen.

Noch völlig gestresst von diesen Situationen mussten die Versuchspersonen verschiedene Aufgaben zur Messung von Empathie und Perspektivenübernahme bearbeiten. Das Ergebnis war ziemlich eindeutig: In allen Aufgaben zeigten sich entgegengesetzte Effekte von Stress auf die sozialen Fähigkeiten von Männern und Frauen. Frauen waren in der Lage, empathischer auf andere Personen zu reagieren, während Männer eher Verhaltensmuster zeigten, die für Kampf- oder Fluchtsituationen typisch sind. Männer verhielten sich also egozentrischer und weniger empathisch.

Zugegeben, ein umgekehrtes Ergebnis wäre überraschender gewesen. Dennoch interessant, dass dieser im Alltag tatsächlich hin und wieder zu beobachtende Geschlechterunterschied nicht nur eine Frage der Wahrnehmung, sondern tatsächlich wissenschaftlich bewiesen ist.

Die Frage nach dem Warum bleibt bisher allerdings unbeantwortet. Mögliche Einflussfaktoren können erziehungsbedingte und kulturelle Einflüsse sowie auch biologische Vorgänge sein. Eine weitere Studie soll deshalb folgen.

Hilfe bei Stress durch E-Learning?

5. Februar 2014 um 16:25 von Gerlinde Rau

StressVielleicht kennen Sie als Führungskräfte diese Situation auch? Von allen Seiten sehen Sie sich einem enormen Druck ausgesetzt: Sie müssen zum einen ihre Zielvorgaben erfüllen oder ihre Ergebnisse gegenüber Ihrem Vorgesetzten rechtfertigen. Gleichzeitig sollen Sie ihre Mitarbeitenden gesund führen und diese vor Überlastung schützen. Und natürlich wollen Sie ja auch selber gesund und leistungsfähig bleiben! Das ist im Alltag mit zunehmender Arbeitsverdichtung wahrlich keine leichte Aufgabe: Auch noch im größten Stress einen ruhigen Kopf bewahren – zugleich einen fürsorglichen Blick auf ihre Mitarbeitenden werfen – wie soll das gehen?
Im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bietet das Projekt psyGA praxisnahe Unterstützung durch das eLearning-Tool „Förderung der psychischen Gesundheit“ gute Unterstützung! Es liefert leicht verständliche Vorschläge, wie man sich und seine Mitarbeiter vor stressbedingter Überlastung schützen kann, sensibilisiert für die Wahrnehmung von Stress-Signalen und stärkt Ihnen den Rücken für einen angemessenen Umgang mit überlasteten Beschäftigten.
Führungskräfte erhalten außerdem Anregungen für einen veränderten Umgang mit den eigenen Stressoren. Das eigene Verhalten zu ändern ist wichtig – denn Stress kann „ansteckend“ wirken! Stressprävention beginnt folglich immer bei Ihnen als Führungskraft selbst – sorgen Sie dafür, dass sie ihren Stress nicht weitergeben!
Die Bearbeitungszeit des eLearning-Tools beträgt zwischen 45 und 75 Minuten – ohne bzw. mit Bearbeitung von drei Selbst-Checks. Es steht für Sie in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Alles Wissenswerte zum eLearning-Tool ist in einem Booklet zusammengestellt, das Sie hier als PDF herunterladen können: http://psyga.info/ueber-psyga/materialien/psyga-material/elearning-tool/

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt

27. Januar 2014 um 17:03 von Gerlinde Rau

Beobachten Sie in Ihrem Unternehmen auch immer mehr Fälle von Burn-Out und psychischer Erkrankung? Haben Sie sich deshalb als Führungskraft schon mal gefragt, was Sie persönlich tun können, um die Ursachen psychischer Belastungen erkennen und ausräumen zu können? Oder überlegt, wie Sie selber mit unvermeidbaren Belastungen umgehen können, ohne dass Ihr Wohlbefinden oder gar ihre psychische Gesundheit darunter leiden?

Es gibt für diese Fragen einige hilfreiche Informationen, Materialien und ganz konkrete Ratschläge, die Ihnen Ansatzpunkte für eine Verbesserung Ihrer Arbeitssituation bieten können:

 

Im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) setzt sich das Projekt psyGA für eine einen bewussten Umgang mit dem Thema psychische Erkrankungen ein. Zu diesem Zweck bieten sie die folgenden Broschüren an, die ich Ihnen sehr empfehlen kann:

 

psyGA-Praxisordner

Kein Stress mit dem Stress: Lösungen und Tipps für Führungskräfte und Unternehmen

Dieser Praxisordner bietet unter den Schlagworten Motivation, Demografischer Wandel, Work-Life-Balance, Chancengerechtigkeit, Arbeitsverdichtung, Burnout, Konfliktmanagement, Chance Management, Emotionale Überforderung und Selbstmanagement 200 konkrete Tipps und Lösungsansätze, wie die psychische Gesundheit von Beschäftigten durch einen gesundheitsgerechten Führungsstil gefördert werden kann. Ein Exemplar kann man sich kostenlos zusenden lassen, aber der Ordner steht auch zum Download bereit. Unternehmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, den Praxisordner auch im eigenen Design zu gestalten und zu verschicken.

 

Mehr Infos unter:

 

http://psyga.info/ueber-psyga/materialien/psyga-material/praxisordner-fuer-fuehrungskraefte/