Zufrieden mit der Arbeitsplatzsituation

21. Juli 2017 um 14:58 von Sabine Schultz

Zufrieden mit der ArbeitsplatzsituationNa, das lässt hoffen! Immerhin zwei Drittel der deutschen Berufstätigen sind mit ihrer Arbeitsplatzsituation grundsätzlich zufrieden und sogar 46% freuen sich morgens auf die Arbeit. Nur 17% freuen sich fast nie oder eher selten auf den Job.

Das geht aus der Langzeitumfrage von „Qualtrics“, einem Anbieter von Experience-Management-Software, hervor. Sie befragen in regelmäßigen Abständen vollzeitbeschäftigte Arbeiternehmer aller Bundesländer zur Jobzufriedenheit, Arbeitsmotivation und der wahrgenommenen Sicherheit ihres Beschäftigungsverhältnisses.

So ticken deutsche Arbeitnehmer

9. Juni 2016 um 14:06 von Ruth Gaupels

ArbeitsmotivationArbeitgeber aufgepasst, eine neue Studie der ManpowerGroup Deutschland, bringt Licht ins Dunkel, was die Arbeitsmotivation der Deutschen angeht.

Beruhigend sicherlich, dass zwei Drittel der Berufstätigen sich stark mit Ihrem Job und ihrem Arbeitgeber identifizieren und dabei größten Wert auf die Unternehmenskultur und –struktur legen. Die Zufriedenheit ist aber stark abhängig von den Produkten bzw. der Dienstleistung des Arbeitgebers. Auch die Arbeitsbedingungen und das Umweltbewusstsein des Unternehmens beeinflussen die Identifikation der Arbeitnehmer.

Und was motiviert die Beschäftigten? Nicht in erster Linie das Geld. Ein gutes Betriebsklima und interessante Tätigkeiten sind zwei Dritteln wichtiger als das Gehalt. Und sogar 80% würden keinen super bezahlten Job ausüben, wenn er langweilig oder zu stressig ist. Zu den Top-Motivationsfaktoren zählen auch flexible Arbeitszeiten sowie das gute Verhältnis zu den Kollegen, gern auch in der Freizeit. Den 45% Ästheten unter uns ist eine ansprechende Raumgestaltung wichtig. Nicht zu unterschätzen ist die technische Ausstattung des Arbeitsplatzes. Bei den Arbeitnehmern punktet ein moderner PC, WLAN und eine gute Software.

Kennen Sie ihn auch, den Montagsblues? Keine Sorge, damit stehen Sie nicht alleine da. 85% der Berufstätigen haben nach einem netten, erholsamen Wochenende wenig Lust auf den Job. Da hilft nur eins: Augen zu und durch.

Für gute Laune und Elan am Morgen muss für die Meisten Kaffee oder Tee her und idealerweise ein entspanntes Frühstück.

Ist der Arbeitstag dann am Abend erfolgreich bewältigt, gehört für 66% die Berieselung vor dem Fernseher zum Abschaltprogramm. Doch auch die gemeinsame Zeit mit Partner, Familie und Freunden hat am Feierabend einen großen Stellenwert.

Zur kompletten Studie der Manpower Group

Das macht Sie als Arbeitgeber noch attraktiver

4. April 2016 um 12:13 von Petra Wagner

smileysIst er in Ihrem Unternehmen auch bereits angekommen: Der demografische Wandel, der dafür sorgen wird, dass mittelfristig viele Fachkräfte fehlen werden?

Wenn man sich vor dem Hintergrund die neue Gallup-Studie – den Unternehmen entgehen 99 Milliarden Euro Umsatz, weil sie es nicht schaffen, ihre Mitarbeiter zu motivieren – ansieht, wird offensichtlich, wo Handlungsbedarf besteht.

Neben der Talentsuche wird es immer wichtiger, vorhandene Mitarbeiter zu fördern und an das Unternehmen zu binden. Aus eigener Erfahrung wissen wir alle, dass Mitarbeiter, die körperlich und emotional zufrieden sind, sich stärker im Betrieb engagieren. Das ist wichtig für jede Firma, um sich im Wettbewerb behaupten zu können.

Einer der Schalthebel, die angegangen werden müssen, scheint die Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen zu sein – für mehr Wohlbefinden und Motivation der Mitarbeiter. Konkret heißt das für die Raumgestaltung innerhalb der Firmen, individuelle Arbeitsweisen, das Alter, unterschiedliche Körperhaltungen und auch die Wahrung der Privatsphäre zu berücksichtigen. Die Mitarbeiter selbst sollten entscheiden können, wo und wie sie arbeiten. Gibt es dann für die Mittagspausen oder nach Feierabend die Möglichkeit, bei firmeneigenen Fitnessangeboten zu entspannen, sind die Weichen für mehr Motivation und somit auch Produktivität gestellt.

Damit Mitarbeiter mit Herz bei ihrem Job sind, sind natürlich auch deren Führungskräfte gefragt. Flache Hierarchien, Lob, Anerkennung und Feedback sind wichtige Schlüsselthemen. Regelmäßige Mitarbeitergespräche, offene Kommunikation und transparente Entscheidungen geben Mitarbeitern das Gefühl, dass ihre Arbeit gebraucht und auch geschätzt wird. Dies sollte sich allerdings auch in der Beförderungspraxis wiederspiegeln.

Motivation verlangt also eine Unternehmens- und Führungskultur, die den Mitarbeitern Wertschätzung, Respekt und Vertrauen entgegenbringt, Teilhabe ermöglicht und den Sinn der Aufgabe und des Unternehmensziels vermittelt.