Ein Hund im Büro?!

10. Juli 2014 um 14:13 von Sina Zimmermann

Fotolia_40349412_S_webDas ist nicht nur in der fiktiven Arbeitswelt von Bernd Stromberg in der Capitol Versicherung ein Streitpunkt. Dabei haben Hunde nachweislich einen positiven Einfluss auf uns Menschen. Sie steigern das individuelle Wohlbefinden und senken das Stresslevel. In Zeiten von hohen Krankheitszahlen aufgrund psychischer Belastungen und Burnout sollte das doch uns allen sehr entgegenkommen. Klar, nicht jeder mag Hunde. Manche sind halt eher „Katzenmenschen“. Und natürlich haben Allergiker keine Lust täglich mit laufender Nase und knallroten Augen im Büro sitzen zu müssen, nur weil Kollege Hund es sich mal wieder unter dem Schreibtisch bequem gemacht hat. Aber sieht man von den „Katzenmenschen“ und den Hundehaar-Allergikern ab, stellen Hunde im Büro tatsächlich eine Bereicherung dar. Sie lockern die Atmosphäre auf, sorgen für Gesprächsstoff unter Kollegen, mit Vorgesetzten und Kunden und nötigen ihre Herrchen und Frauchen zumindest zu einer kurzen Bewegungspause an der frischen Luft. Dass Pausen wichtig sind und sowohl Gesundheit als auch Konzentration fördern, braucht wohl nicht ausführlich erwähnt zu werden. Zudem wachsen Teams, die sich gemeinsam um den Büro-Hund kümmern, zusammen. Einige Unternehmen haben bereits einen oder mehrere Kollege/n Hund eingestellt, hier ein paar Beispiele: http://www.deutsche-startups.de/2013/06/03/haustiere-im-buero/

Neuer Flyer der BDP-Kampagne „Gesunde Arbeit“

18. Juni 2014 um 17:21 von Gerlinde Rau

Lap top 2Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) empfiehlt Unternehmen und Behörden, bei psychischen Belastungen auf die Kompetenzen von ausgewiesenen Experten zu setzen. Insbesondere kleinere Organisationen sind auf externe Professionalität angewiesen. „Psychologen sind die qualifizierten Fachleute, wenn es um das Erleben und das Verhalten von Menschen geht. Sie setzen wissenschaftlich fundierte Verfahren ein, zum Beispiel, wenn es um Stress am Arbeitsplatz, Wiedereingliederung von psychisch Erkrankten oder Mobbing geht“, erklärt BDP-Präsident Prof. Michael Krämer. Er betont: „Gerade beim betrieblichen Gesundheitsmanagement haben sie das erforderliche Know-how für Ursachenerforschung und für effektive Veränderungen in Bezug auf psychische Gefährdungen“. Hier ist ratsam, auf Qualität zu setzen.

Angesichts des demografischen Wandels wird die Gesundheit von Belegschaften für Unternehmen zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor. Psychologen können ein maßgeschneidertes Gesundheitsmanagement für jede Organisation erarbeiten, in dem sie die Lage genau analysieren und Konzepte daraus ableiten, die sie auch in speziell abgestimmten Trainings und Seminaren anbieten können. Die neue BDP-Broschüre zeigt die Kompetenzen von Psychologen auf und erklärt, welche Aufgaben sie als externe oder interne Experten in Betrieben übernehmen können.

In der Kampagne „Gesunde Arbeit“ erscheint heute die achte Broschüre der Reihe zum Download unter folgendem Link:
www.bdp-verband.de/bdp/archiv/gesunde-arbeit/BDP-Broschuere-08-psycholog-unterstuetzung.pdf

Bereits erschienen sind unter anderem: „Burnout“, „Führung und Gesundheit“,
„Gefährdungsbeurteilung“, „Gesunde Arbeitsbedingungen“, „EAP“, „Stress“ und „Rücken“. Alle Broschüren stehen kostenfrei unter www.bdp-verband.de/gesunde-arbeit zum Download bereit. Sechs weitere Publikationen sind noch geplant, die auf derselben Webseite kostenfrei abonniert werden können.