No risk, no fun?

14. März 2017 um 9:45 von Sabine Schultz

Ist es das, was Männer risikofreudiger macht als Frauen? Der Spaßfaktor? Das weibliche Geschlecht scheut eher das Risiko. Absolute Klischees, denken Sie? Es scheint aber tatsächlich etwas dran zu sein, fanden Forscher des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) heraus.

Insbesondere im Team hat der Geschlechteranteil erheblichen Einfluss darauf, wie risikoreich eine getroffene Entscheidung ausfällt. Ist der Männeranteil hoch, birgt die Entscheidung ein hohes Risiko. Ist sie umgekehrt gering und die Damen dominieren, ist die Risikobereitschaft deutlich geringer. Das deckt sich auch mit verhaltensökonomischen Erkenntnissen. Beides ist natürlich nicht wirklich optimal. Was lernen wir also daraus? Möchte man einen ausgewogenen Beschluss, sollten beide Geschlechter gleichermaßen vertreten sein. Je gemischter das Team, desto besser die Entscheidungen. Das spricht natürlich auch für die viel diskutierte und umstrittene Frauenquote im Aufsichtsrat bzw. Vorstand.

Führungsfrauen – macht mal piep!

6. Mai 2016 um 12:30 von Paula Schneider

Man sollte eigentlich meinen, Frauen in Führungspositionen sind etwas Selbstverständliches. Tatsächlich ist es für Frauen aber häufig schwierig, sich auf Führungsposten zu etablieren.

2012 wurde aus dem Grund der „PANDA Women Leadership Contest“ ins Leben gerufen. Eine Plattform für die persönliche Weiterentwicklung der Frauen in Führungsetagen. Unternehmen haben dort die Möglichkeit, 200 ausgewählte weibliche Führungskräfte zu kontaktieren und sich mit ihnen auszutauschen. Damen aus verschiedensten Unternehmensfeldern, die sich sonst vermutlich nicht treffen würden.  Die Plattform bietet ein breites Netzwerk, Austausch zu Führungsthemen, Feedback zur eigenen Wirkung und auch Trainings. Denn leider ist es heute nach wie vor so, dass Frauen in der modernen – häufig männlich dominierten Arbeitswelt – benachteiligt werden. Viele von ihnen haben Probleme in das Top-Management aufzusteigen und dann noch das gleiche zu verdienen, wie die männlichen Kollegen.

Die Firmen, die mithilfe von „PANDA“ ihre Frauen voranbringen möchten, haben zudem die Möglichkeit ihre eigenen Netzwerke zu erweitern, nicht nur was mögliche Mitarbeiterinnen angeht, sondern auch im Hinblick auf Geschäftsbeziehungen und Partnerschaften.

Übergeordnetes Ziel der Plattform ist es, die Situation der weiblichen Führungskräfte in Deutschland, im europäischen Vergleich zu verbessern und gleichzeitig den Anteil der Frauen zu erhöhen.

Mehr Infos zu PANDA