My home is my castle

29. November 2017 um 16:47 von Petra Wagner

Homeoffice - my home is my castle…mein Rückzugsort, mein Privatleben … und seit einiger Zeit auch mein Arbeitsplatz.

Gehören auch Sie zu den 72% der Führungskräfte in den Unternehmen, die laut der aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY „Digitale Freiheit – Arbeit im Homeoffice“ (Quelle: Ernst & Young Global Limited), die Möglichkeit haben, zuhause zu arbeiten? Dann sollten Sie sich glücklich schätzen, denn 70% derjenigen ohne diese Möglichkeit, bedauern dies sehr.

Auf Unverständnis von Nelson Taapken, Partner bei EY, stoßen Firmen, die ihren Mitarbeitern nicht wenigstens zeitweise das Arbeiten von zuhause anbieten. Das sei nicht mehr zeitgemäß und der Trend gehe zukünftig tendenziell zu noch mehr Homeoffice. Schließlich sei damit der Wunsch verbunden, Leistungsträger für das Unternehmen zu gewinnen und diese anschließend auch an das Unternehmen zu binden.

Das Büro – gestern und heute

23. November 2017 um 9:45 von Sabine Schultz

Das Büro - gestern und heuteHaben Sie noch einen eigenen Arbeitsplatz? Oder müssen Sie sich morgens, wenn Sie im Unternehmen ankommen, erst einmal einen freien Schreibtisch suchen? Frei nach dem Prinzip: wer zuerst kommt, mahlt zuerst? Da sind die besten Plätze schnell weg, insbesondere, wenn man zu denen gehört, die morgens lieber etwas später anfangen.
Hat man früher in der Regel Einzel- oder Zweierbüros angetroffen, sind mittlerweile Großraumbüros – mit teilweise wechselnden Schreibtischen – im Trend.

Fördermittel für betriebliche Lern- und Experimentierräume

22. August 2017 um 12:58 von Sabine Schultz

Im Juni 2017 hat Arbeitsministerin Nahles die Einrichtung betrieblicher Lern- und Experimentierräume ins Leben gerufen. Dazu können Unternehmen bzw. Verwaltungen Fördermittel beantragen. Nähere Informationen finden Sie in der Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“.
Die Entwicklung und Erprobung dieser Innovation wird von der Initiative neue Qualität der Arbeit unterstützt.

Dahinter steckt die Idee, dass Unternehmen – gemeinsam mit den Beschäftigten – in geschützten Räumen neue Arbeitsweisen in den Bereichen Führung, Chancengleichheit, Teilhabe, Gesundheit oder Wissensmanagement erproben können. Mit dem Ziel innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt zu entwickeln – begleitet und evaluiert durch wissenschaftliche Einrichtungen.

Teilnehmende Unternehmen können ihre Ergebnisse auf dem Online-Portal www.experimentierräume.de präsentieren und sich mit anderen Teilnehmern austauschen. Bis zum 30.10.17 können sich antragsberechtigte Unternehmen um eine Förderung bewerben. Diese würde im ersten Halbjahr 2018 beginnen und sich über maximal drei Jahre erstrecken.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren, den Förderbedingungen und dem Leistungsumfang erhalten Sie hier

Weiterbildung, die angenommen wird

1. August 2017 um 15:01 von Petra Wagner

Weiterbildung, die angenommen wirdSowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter sind stark gefordert, da sich Wirtschaft und Arbeitswelt permanent verändern. Sie haben Termindruck, die Digitalisierung beeinflusst Arbeitsabläufe, sie müssen sich flexibel auf immer wieder neue Anforderungen einstellen. Das führt oftmals zu Stress.

Auf der anderen Seite sind Unternehmen extrem auf ihre Mitarbeiter angewiesen. Nur durch ihre Kreativität und Innovationskraft kann Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden. Beide müssen allerdings auch aktiv gefördert werden. Die Beschäftigten müssen die Möglichkeit haben, sich regelmäßig weiterzubilden – vorausgesetzt, sie wollen das auch. Ist das nicht der Fall, kann die ungewollte Weiterbildung on top zu noch mehr Stress führen. Daran ist natürlich niemand interessiert.

Freikaufen statt behinderte Menschen beschäftigen?

25. Juli 2017 um 15:15 von Paula Schneider

Freikaufen statt behinderte Menschen beschäftigen?Betriebe in Deutschland sind verpflichtet, einen Teil der Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderung zu besetzen, es besteht die sog. Inklusionspflicht. Diese ist abhängig von der Unternehmensgröße. Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern müssen 5% ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderung besetzen. Viele kaufen sich allerdings auch von ihrer Inklusionspflicht frei.

Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) und das Medizinprodukte-Unternehmen Coloplast haben 527 Führungskräften befragt, wie dies in ihren Betrieben gehandhabt wird. Die Ergebnisse liegen FAZ.NET vor.

Zufrieden mit der Arbeitsplatzsituation

21. Juli 2017 um 14:58 von Sabine Schultz

Zufrieden mit der ArbeitsplatzsituationNa, das lässt hoffen! Immerhin zwei Drittel der deutschen Berufstätigen sind mit ihrer Arbeitsplatzsituation grundsätzlich zufrieden und sogar 46% freuen sich morgens auf die Arbeit. Nur 17% freuen sich fast nie oder eher selten auf den Job.

Das geht aus der Langzeitumfrage von „Qualtrics“, einem Anbieter von Experience-Management-Software, hervor. Sie befragen in regelmäßigen Abständen vollzeitbeschäftigte Arbeiternehmer aller Bundesländer zur Jobzufriedenheit, Arbeitsmotivation und der wahrgenommenen Sicherheit ihres Beschäftigungsverhältnisses.

Der 6-Stunden-Tag: einen Versuch wert?

22. Juni 2017 um 8:52 von Sabine Schultz

Der 6-Stunden-TagGöteborg in Schweden: Dort wurde ein zweijähriges Experiment beendet, bei dem Mitarbeiter eines staatlichen Altersheimes statt acht Stunden, täglich nur sechs Stunden arbeiteten – und das bei vollem Lohnausgleich. Mit dem Ergebnis, dass angeblich die Beschäftigten motivierter und seltener krank waren und zudem viel produktiver.

Wie denken deutsche Arbeitnehmer über das 6-Stunden-Tag-Modell – allerdings ohne vollen Lohnausgleich? Dazu hat Viking eine Studie vom britischen Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchführen lassen. Im Februar 2017 wurden 1017 deutsche Berufstätige ab 18 Jahren aufwärts befragt.

Auszubildendenmarketing – gewusst wie

1. Juni 2017 um 15:25 von Petra Wagner

AuszubildendenmarketingDer Jobmarkt hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert – auch hinsichtlich des Angebots an Ausbildungsplätzen. Weg vom Angebots- und hin zum Nachfragemarkt. Auf jeden Fall für eine Vielzahl der Schulabgänger. Ein Großteil der Azubibewerber entscheidet sich mittlerweile für ihr Ausbildungsunternehmen und nicht das Unternehmen für sie.
Kein Frage, insbesondere Hauptschüler oder Schüler mit einem schlechten Schulabschluss müssen nach wie vor hart um eine Lehrstelle kämpfen.

Diversity – die Meinungen klaffen auseinander

19. Mai 2017 um 8:53 von Paula Schneider

Diversity ManagementDiversity Management ist heutzutage in aller Munde. In den Unternehmen wird die Vielfalt geschätzt, sei es die der Geschlechter, der Altersstufen, der Religionen oder auch gesunder bzw. behinderter Menschen. Nicht nur deshalb, weil man bunt und vielfältig sein möchte und eventuell weniger privilegierten Mitmenschen eine Chance geben möchte, sondern weil es dem wirtschaftlichen Erfolg dient.

In der Regel ergibt sich Diversity aber nicht von selbst, sondern die Entscheidung der Unternehmensleitung dahingehend ist gefragt.

Ist die Vielfältigkeit in den Unternehmen überhaupt schon angekommen? Unsere Gesellschaft wird zwar immer vielfältiger, aber spiegelt sich dies auch in der Arbeitswelt wider? Das hat eine Umfragereihe von SThree „So arbeitet Deutschland“ untersucht. Befragt wurden 1034 Festangestellte und Freelancer.

Qualifizierte und flexible Fachkräfte – wo seid ihr?

4. Mai 2017 um 8:48 von Sabine Schultz

Die Prüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat für das Mittelstandsbarometer 3.000 mittelständische deutsche Unternehmen zur aktuellen Geschäftsentwicklung befragt. Die Hälfte von ihnen ist damit absolut zufrieden. Und 38% gehen von einer Verbesserung der Lage im kommenden Jahr aus. Das hat es lange nicht gegeben.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: der Fachkräftemangel macht vielen zu schaffen. Im Zeitalter des schnellen technologischen und wirtschaftlichen Wandels werden hoch qualifizierte und flexible Fachkräfte immer wichtiger für den Erfolg der Unternehmen. Ein Drittel aller mittelständischen Unternehmen wolle zwar neue Jobs schaffen, aber 78% tun sich schwer damit, geeignete Mitarbeiter zu finden. Das gelte insbesondere für die Branchen Kraftfahrzeugbau und Elektrotechnik. Dadurch entstehe ein immenser wirtschaftlicher Schaden.