Änderungen bei den Rechengrößen zur Sozialversicherung in 2018

28. September 2017 um 8:38 von Thomas Ramm

Vor Kurzem hat das Bundesarbeitsministerium den Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2018 vorgelegt. Wie jedes Jahr werden auch 2018 die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung anhand der Einkommensentwicklung des vergangenen Jahres  angepasst.

Die Einkommensentwicklung (Bruttolöhne) betrug bundesweit 2,42 %. Dadurch wird im nächsten Jahr die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung auf  6.500 Euro (West) bzw. 5.800 Euro (Ost) steigen. Beitragsbemessungsgrenze bedeutet dabei, dass nur bis zu dieser Grenze Rentenversicherungsbeiträge abgeführt werden müssen. Wer mehr als 6.500 Euro (West), bzw. 5.800 Euro (Ost) verdient muss also auf das darüber hinausgehende Bruttoeinkommen keine  Rentenversicherungsbeiträge mehr Zahlen

Änderungen gibt es auch bei der Krankenversicherung. Die Versicherungspflichtgrenze (also die Grenze ab der sich ein Arbeitnehmer privat krankenversichern kann) ist bundesweit einheitlich geregelt und steigt von 57.600 Euro auf 59.400 Euro (sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze). Ebenfalls bundeseinheitlich festgelegt ist die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung. Sie steigt von 52.200 Euro auf 53.100 Euro jährlich, was einem monatlichen Wert im kommenden Jahr von. 4.425 Euro entspricht.

Konferenz für Chefinnen

1. April 2014 um 10:05 von Gerlinde Rau

GesprächsrundeErstmals gibt es ein internationales Treffen von Führungsfrauen und Spitzenmanagerinnen – eine Konferenz für Chefinnen. Anfang April werden in Zürich die wichtigsten Entscheiderinnen, um über die Weltwirtschaft zu beraten, so die ZEIT. Der erste Global Female Leaders Summit soll eine Art weibliches Weltwirtschaftsforum werden.

Führende Wirtschaftsexpertinnen, Politikerinnen, Intellektuelle und Medienmacherinnen werden zusammengebracht, um über aktuelle Fragen der Wirtschaft, aber auch der Gesundheits- und Umweltpolitik zu sprechen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen untereinander auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen.

Auf der Agenda stehen Fragen wie diese: Welche Chancen für Unternehmen bringt die Energiewende? War der Arabische Frühling ein Fortschritt oder ein Rückschritt für die Erwerbstätigkeit von Frauen? Entwickelt sich über das Netz eine neue Ökonomie des Teilens? Es werden aber auch Themen diskutiert, die besonders Führungsfrauen etwas angehen: Wie lässt sich die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, überwinden? Welche Maßnahmen für mehr Diversität in den Führungsetagen führen zu einem besseren Unternehmenserfolg? Führen Frauen anders und braucht es in der Wirtschaft mehr weibliche Heldinnen?

Zu den Referentinnen zählen unter anderem Cherie Blair, EZB-Managerin Chiara Zilioli, Opel-Vorstand Tina Müller, Inka Koljonen, Chief Financial Officer bei Siemens für Russland und Zentralasien sowie Martina Hund-Mejean, Finanzvorstand bei Mastercard in den USA.

Auch Vertreterinnen von NGOs sind mit dabei, wie etwa Nazma Akter, Gründerin der Awaj Foundation, die sich für bessere Arbeitsbedingungen der Näherinnen in Bangladesch einsetzt. Akter wird über die Situation der Arbeiterinnen in der  Textilindustrie sprechen.

Der Global Female Leaders Summit findet am 1. und 2. April in Zürich statt.

Alle vier Jahre einen neuen Arbeitgeber

24. März 2014 um 12:28 von Ulrich Schulze

Laut einer Umfrage der Stellenbörse Stepstone, sollen Fach- und Führungskräfte ihren Arbeitgeber doppelt so häufig wechseln, wie der deutsche Durchschnitt. Die Hälfte der deutschen Arbeiter und Angestellten bleiben mindestens 10 Jahre bei einem Arbeitgeber. Dagegen sollen sich Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Betriebswirtschaft, IT, Ingenieur- und Gesundheitswesen sowie Forschung und Entwicklung bereits nach vier Jahren einen neuen Arbeitgeber suchen.

Mir stellen sich dabei aber zwei Fragen. Wie repräsentativ sind die 2000 Befragten? Stepstone dürfte die eigenen „Kunden“ befragt haben. Und wer sich auf einer Stellenbörse umschaut, ist ggf. schon auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.

Und wie bitte definiert sich Fach- und Führungskräfte? Ich messe solchen Umfragen nicht viel Bedeutung bei.

Hier gehts zur Umfrage.

 

 

Lang genug?

28. Februar 2014 um 11:23 von Ulrich Schulze

Das Sub? Oder wie lang ist ein Fuß?

Die Legal Tribune Online berichtet, dass die Fastfoodkette Subway Ärger bekommt, weil ihre Subs „footlong“ eben nicht einen Fuß lang sind, sondern nur rund 11 Inches. Ein Fuß entspricht aber 12 Inches, also 30,48 cm.

Subway entgegnet dem natürlich und behauptet, dass „footlong“ nur als Name zu verstehen sei. Die Länge könne im Übrigen bei der Zubereitung vor Ort leicht variieren. Ob die von drei Männern aus New Jersey eingereichte Klage erfolgreich ist, wird sich zeigen.

Und was lernen wir daraus? Wenn es um die Länge geht, sollte man bei der Wahrheit bleiben. 🙂

 

IT-Fachkräftemangel? Die halbe Wahrheit…

26. Januar 2014 um 17:31 von Ulrich Schulze

Einem Bericht auf heise online zufolge, unter Berufung auf den Branchenverband BITKOM, soll das Jahr 2014 der IT-Branche einen Beschäftigungsboom bescheren. BITKOM rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der Beschäftigung um rund 10.000 Stellen.

Dennoch soll die IT-Branche weiterhin unter einem Fachkräftemangel leiden. Mehr als die  Hälfte aller befragten Unternehmen gaben an, dass ihnen qualifiziertes Personal fehle. Sollte dem tatsächlich so sein, stellt sich für die betroffenen Unternehmen natürlich die Frage, wie sie dem Fachkräftemangel begegnen. Reicht Geld alleine aus? Oder muss ich mehr tun, als die Brieftasche möglichst weit auszumachen.  Sind meine Arbeitszeitmodelle noch attraktiv? Bin ich überhaupt attraktiv? Also nicht ich, sondern das jeweilige Unternehmen. Fragen über Fragen.

Schaut man übrigens einmal in die Kommentare zum o. g. Artikel, kann von Fachkräftemangel keine Rede sein. Eher von überzogenen Ansprüchen…