Cobra übernehmen Sie!

24. August 2018 um 9:43 von Petra Wagner

Cobra übernehmen Sie!Kommt Ihnen das bekannt vor: Führungskräfte die stöhnen, wie viel sie zu tun haben, sogar abends und am Wochenende arbeiten müssen, da der Schreibtisch überquillt und sie sonst nicht alles schaffen?

Aber ist das wirklich nötig? Oder hat der Kollege ein Problem, weil er nicht delegieren kann oder will? Vermutlich! Dabei erscheint es eigentlich so einfach. Viele der Dinge, die auf dem Schreibtisch des Chefs landen, gehören nicht wirklich zu seinem Aufgabenfeld. Er gibt sie an Mitarbeiter seines Teams weiter, um sich selbst auf wichtigere Dinge konzentrieren zu können. Wenn Aufgabendelegation gut funktioniert, haben alle etwas davon, die Führungskraft selbst, das Team und auch das gesamte Unternehmen.

Der ungeliebte Chef

13. Juni 2018 um 8:43 von Sabine Schultz

Der ungeliebte ChefFührungskraft zu sein, ist oftmals ein hartes Los: die Urteile der Mitarbeiter sind teilweise gnadenlos.

Glaubt man den Beschwerden der Mitarbeiter und dem Bürotratsch, sind die meisten Führungskräfte inkompetent und überfordert. Dem Chef wird unterstellt, dass er nicht wisse, was sein Team tagtäglich leiste und keine Vorstellung davon habe, was es bedeute, Änderungswünsche umzusetzen. Ganz abgesehen davon, dass die Beschäftigten sich häufig nicht wertgeschätzt fühlen. Geht es nach ihnen, sollten Führungskräfte Allrounder sein. Sie möchten sich auf sie verlassen können – schließlich sollen ihre Arbeitsplätze gesichert sein.

Mitarbeiterbefragung: Ängste, Sorgen und Wünsche der Mitarbeiter

12. März 2018 um 12:50 von Paula Schneider

Mitarbeiterbefragung: Ängste, Sorgen und Wünsche der MitarbeiterEinen Einblick in Gedanken, Hoffnungen und Ängste ca. 10.000 europäischer Arbeitnehmer liefert die die Studie „The Workforce View in Europe 2018“. Sie untersuchte die Haltung der Beschäftigten in Bezug auf die Zukunft der Arbeit. Insbesondere auch unternehmenskritische Themen wie z. B. Zuversicht, Mitarbeiterbindung, Produktivität, Stress und Diskriminierung werden unter die Lupe genommen. Ein wichtiger Ratgeber für Personalabteilungen und Arbeitgeber, der ein tieferes Verständnis für die Probleme und Sorgen, mit denen die Mitarbeiter tagtäglich zu kämpfen haben, ermöglicht. Die Studie wurde im Sommer 2017 vom Marktforschungsunternehmen Opinion Matters im Auftrag von ADP durchgeführt.

Dies sind die Ergebnisse der Studie:

Gute Laune ist ansteckend

26. Februar 2018 um 9:55 von Sabine Schultz

Gute Laune ist ansteckendFührungskräfte haben – schon aus ihrer Position heraus – einen großen Einfluss auf ihre Mitarbeiter und Teams. Haben sie schlechte Laune, strahlt das in der Regel direkt auf die Mitarbeiter aus. Ist die Stimmung schlecht, fällt es schwer, konzentriert und produktiv zu arbeiten. Das kann vermutlich jeder aus eigener Erfahrung bestätigen.

An guten Tagen, an denen der Chef strahlt und gute Laune verbreitet, geht das Arbeiten leichter von der Hand und macht doppelt so viel Spaß. Die Wissenschaftler nennen das auch das Phänomen der emotionalen Ansteckung, was so viel heißt, dass Menschen die Gefühle anderer übernehmen. Im Arbeitsalltag spielt dieses Phänomen eine große Rolle. Die Führungskraft gibt natürlich ausgehend von ihrer Position ohnehin die Richtung vor, aber durch ihre Emotionen wird dies häufig unbewusst noch verstärkt.

Hierarchische Führungskultur adé

16. November 2017 um 11:53 von Paula Schneider

Hierarchische Führungskultur adé

In zahlreichen Unternehmen werden starre Hierarchien zum Auslaufmodell und die partizipative Führung ist auf dem Vormarsch. Aber, was heißt das eigentlich, partizipativer Führungsstil?

Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Ansichten und Ideen der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess einfließen und die Führungskraft sich hierbei im Hintergrund hält. Innerhalb ihres Projektes müssen die Beschäftigten dafür sorgen, mit dem Budget zu haushalten und persönliche Leistungen werden durch den Erfolg widergespiegelt. Der Vorgesetzte ist insofern in den Entscheidungsprozess eingebunden, dass er die Mitarbeiter in die richtige Bahn lenkt. Das Ziel ist klar: Das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter soll erhöht werden.

Typische Führungskräfte und ihr Familienleben

11. Juli 2017 um 9:59 von Petra Wagner

Sie sind männlich, zwischen 40 und 49 Jahre alt, haben einen Hochschulabschluss, eine Partnerin und zwei Kinder? Dann sind Sie die typische deutsche Führungskraft.

Die aktuelle Studie „Arbeit und Familie – Lebensmuster von Führungskräften“ von Prof. Dr. Graml hat die Work-Life Balance, Familienorganisation und Kindererziehung Deutscher, Österreichischer und Schweizer Führungskräfte unter die Lupe genommen.

Chef für nur einen Tag

28. Juni 2017 um 9:18 von Paula Schneider

Chef für nur einen TagStellen Sie sich vor, einer Ihrer Mitarbeiter dürfte einen Tag lang Chef sein und Ihre Position übernehmen. Eine schöne Vorstellung, denken Sie vielleicht, dann sieht er mal endlich, wie kompliziert das alles ist? Aber was genau würde er wohl verändern wollen? Die Karrriereberatung von Rundstedt und das Marktforschungsunternehmen Innofact haben genau das bei 1035 Angestellten erfragt.

Gerade mal erschreckende 16% sind der Meinung, ihr Chef mache seine Sache gut. Veränderungsbedarf sehen insbesondere jüngere Mitarbeiter, ganze 82% sind dieser Meinung. Betrachtet man die 50-69 Jährigen, würden 69% Veränderungen vornehmen wollen.

Frau oder Mann: Wer ist der bessere Chef?

10. Mai 2017 um 14:20 von Paula Schneider

Frauen in ChefpositionenEs gibt sie nicht so oft, aber der Ruf wird lauter, nach Frauen in Chefpositionen. Zur gesetzlich festgelegten Quote scheiden sich die Geister. Aber eine Untersuchung der Norwegian Business School überzeugt vielleicht letzte Zweifler, sich verstärkt für eine Frauenquote in Führungsetagen aller Unternehmen einzusetzen.

Befragt wurden 2.900 Führungskräfte, 900 Frauen, 2.000 Männer. Laut Wissenschaftlern zeichnen folgende Merkmale einen guten Vorgesetzten aus:

● Stress aushalten können
● Initiative ergreifen
● Innovationen fördern
● andere unterstützen
● Ziele effektiv erreichen.

Trennungsgespräche: So gehen Sie vor

22. März 2017 um 12:42 von Petra Wagner

Sie verschieben es von Tag zu Tag. Ihrem Mitarbeiter Paul W. muss aus betriebsbedingten Gründen gekündigt werden und Sie haben die unangenehme Aufgabe, es ihm mitzuteilen. Sie sind unsicher und wissen nicht, wie Sie dieses Gespräch am besten führen. Allemal wird es ein großer Schock für ihn sein, schließlich bedroht die Kündigung seine Existenz. Da Herr W. immer sehr zuverlässige Arbeit abgeliefert hat und sehr motiviert ist, fällt Ihnen das bevorstehende Gespräch emotional doppelt schwer.

Selbst routinierte Führungskräfte haben Bauchschmerzen, wenn es darum geht, Mitarbeitern zu kündigen. Letztlich muss man in dem Gespräch auf alles gefasst sein: in solchen Ausnahmesituationen sind die Reaktionen der Betroffenen unberechenbar. Betretenes Schweigen, Wutanfälle, Aggression, Weinen…alles ist möglich.

Wird Reden überbewertet?

22. November 2016 um 9:53 von Petra Wagner

e-mailKommt Ihnen das bekannt vor: Sie sind einen halben Tag nicht im Büro, kommen zurück und Ihr E-Mail-Account quillt über? Viel Werbung, einige wichtige Dinge, Schriftverkehr bei dem Sie im „cc“ sind und sich fragen, was Sie damit zu tun haben? Eine schnelle Notiz vom Vorgesetzten, der mal wieder auf dem Weg ins nächste Meeting ist. Alles wird nur noch per E-Mail kommuniziert. Da kann man schon den Eindruck bekommen, dass persönliche Gespräche nicht mehr up to date und nicht mehr gewünscht sind.

Ohne Frage, E-Mails sind oft praktisch. Mehrere Personen können gleichzeitig über wichtige Sachverhalte informiert werden und zeitgleich ist alles dokumentiert. Aber aufgepasst: Große Verteiler sind immer schnell aufgemacht. Und wenn man nicht aufpasst, im Eifer des Gefechts, wenn es mal wieder schnell gehen muss, rutscht auch schon mal ein anderer Empfänger hinein, der da nicht hingehört. Schlimmstenfalls durfte dieser auf keinen Fall Kenntnisse vom Inhalt der E-Mail haben. Ein Missgeschick, das Riesenärger verursachen kann.