Nur kurz eingenickt – Power Nap am Arbeitsplatz

6. März 2014 um 17:52 von Sina Zimmermann

Fotolia_51489307_XS_InternetDer Begriff Power Nap klingt nicht nur modern, sondern hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch etabliert. Vermutlich jeder weiß, was damit gemeint ist. Diverse Studien belegen zudem die Effektivität des Power Naps und die positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Arbeitsleistung. So sollen 15 Minuten Mittagsschlaf ausreichen, um die Leistungsfähigkeit um 35 % zu steigern und langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (bei regelmäßigem „Power Napping“) um 30 % zu senken. Also worauf warten Sie noch? Probieren Sie es doch einfach mal aus, und machen für 15 Minuten an Ihrem Arbeitsplatz die Augen zu! Die Reaktionen von Kollegen und Vorgesetzten sind sicherlich filmreif…Oder wie würden sie gucken, wenn Sie Ihren Kollegen am Schreibtisch gegenüber plötzlich schnarchen hören?!? Tja, soviel also zum Power-Nap. Leider ist er tatsächlich noch längst nicht angekommen, in unserer Arbeitswelt. In Japan beispielsweise sieht das anders aus. Dort zeigt ein kurzes Nickerchen (allerdings im Sitzen), dass man sehr hart gearbeitet hat und davon völlig erschöpft ist. Was bei uns also der volle Schreibtisch und die gestresste Haltung ist, ist in Japan das Nickerchen. Wenige deutsche Unternehmen haben sich die Studien zum Mittagsschlaf tatsächlich auch bereits zu Herzen genommen. Der stets innovative Konzern Google zum Beispiel. Dort stehen für den Mittagsschlaf gemütliche Hängesessel, Farbtherapiekabinen und ein abgedunkelter Ruhesaal mit Aquarien bereit. Ein einfach, aber gemütlich eingerichteter Ruheraum würde es vermutlich auch tun. Nur was nutzt dieser, wenn die Unternehmenskultur nicht passt…

Spiel und schwing das Bein… lass die Arbeit Arbeit sein…

25. Februar 2014 um 16:24 von Gerlinde Rau

Das dachte sich wohl auch ein Beamter, seines Zeichens Regierungsobersekretär, der regelmäßig während seiner Krankschreibung mit seiner Tanz- und Showband auftrat und die Weisung seines Dienstherrn, diese Tätigkeit einzustellen, völlig unbeachtet ließ, leider rechnete er wohl nicht damit, dass dies zur Entfernung aus dem Dienstverhältnis führen könnte. Er hatte zwar eine Nebentätigkeitsgenehmigung, diese widerrief der Dienstherrn jedoch schlussendlich, wobei sie von Anfang an ein Verbot für den Fall einer Krankschreibung enthielt. Der Regierungsobersekretär hielt sich aber weder an dieses Verbot, noch interessierte ihn der Widerruf der Genehmigung. Im Gegenteil: Er fühlte sich „gemobbt“ und „im Recht“. Auch den genehmigten Umfang der Nebentätigkeit von wöchentlich 8,2 Stunden überschritt er in 24 Fällen.  Gegen das Verbot der Nebentätigkeit verstieß er in 20 Fällen. Daraufhin wurde der Beamte schließlich aus dem Dienstverhältnis entfernt. Sowohl das VG Göttingen, als auch das OVG Lüneburg stellten klar: „Angesichts dieser beharrlichen Weigerung des Beklagten, seinen Dienstpflichten nachzukommen, müsse das Dienstvergehen als besonders gravierend bewertet werden. In Anbetracht der einschlägigen Vorbelastung des Beklagten sei er aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen.“ Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte in seinem Beschluss vom 31.01.2014 diese Entscheidungen (BVerwG 2 B 88.13). Beamte sind eben doch nicht immer „unkündbar“, nun kann sich der ehemalige Regierungsobersekretär seiner Leidenschaft nicht nur mittels einer Nebentätigkeit, sondern ganz widmen.

Warum ist Familienfreundlichkeit für die Wirtschaft so wichtig?

18. Februar 2014 um 18:26 von Gerlinde Rau

Vereinbarkeit-Familie-und-Beruf Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hängt entscheiden von gut ausgebildeten Arbeitnehmern ab. Vor allem im Bereich der Hochqualifizierten sind Fachkräfteengpässe bereits heute deutlich spürbar. Umso mehr gilt es zu vermeiden, dass Fachkräfte wegen fehlender Vereinbarkeit von Beruf und Familie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen!

Deutschland kann es sich insbesondere nicht mehr leisten, auf die Arbeitskraft sehr gut ausgebildeter Frauen zu verzichten. Die BDA-Broschüre zur „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ hebt die Bedeutung des Handlungsbereichs für Unternehmen wie Gesellschaft hervor und befasst sich aus betriebspraktischer Sicht mit den Maßnahmen Familienbewusste Arbeitszeiten – mehr Flexibilität und Motivation, Elternförderung, Kinder- und Angehörigenbetreuung sowie Familienservice und Beratung. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, wie durch betriebliche Maßnahmen die Situation von Beschäftigten mit Familienverantwortung verbessert werden kann.

Zudem gibt es Hinweise auf wichtige Netzwerke, Portale und weiterführende Informationen. Auch Arbeitgeberverbände sind bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aktiv. Als Träger oder Kooperationspartner leiten und koordinieren sie Projekte, die Unternehmen darin unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern

Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter www.bda-online.de

Weiterbildung im Betrieb

18. Februar 2014 um 15:36 von Sina Zimmermann

Die berufliche WTitelblatt_berufl_Weiterb_300pxeiterbildung von Mitarbeitern ist aus vielen Gründen wichtig: Arbeit kann effizienter erledigt werden, Unternehmen steigern ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit, Mitarbeiter sind zufriedener und die Attraktivität des Unternehmens für (potenzielle) Mitarbeiter steigt… Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Info- und Toolbox für Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte veröffentlicht, in welcher Hintergrundinformationen, praxisnahe Methoden, Modelle und Instrumente sowie eine Auswahl an Best-Practice-Beispielen betrieblicher Weiterbildung vorgestellt werden. Eine hilfreiche Zusammenstellung mit weiterführenden links und Quellenhinweisen, die insbesondere für Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte in kleinen und mittleren Unternehmen Anregungen gibt und über die unterschiedlichen Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung im Betrieb informiert.

Viele Manager sind ständig betrunken…

27. Januar 2014 um 11:03 von Sina Zimmermann

…oder doch einfach nur müde?!? Einer Umfrage zufolge schläft jeder fünfte Manager nur 5 Stunden oder weniger pro Nacht. Klar, Zeit ist Geld und das will man natürlich nicht verschwenden. Da nimmt man doch lieber in Kauf, dass man handelt als hätte man einen im Tee. Denn laut Charles Czeisler, Schlafforscher und Professor an der Harvard University in Cambridge, benehmen sich sonst intelligente und wohlerzogene Manager wie Betrunkene, wenn sie übermüdet sind, pöbeln ihre Mitarbeiter an, treffen unkluge Entscheidungen und halten teilweise wirre Vorträge vor Presse und Kunden. Zudem wirken sie oft antriebslos und ungesund.  Aber was denken denn die Leute von mir, wenn ich von 8 Stunden erholsamen Schlafs berichte und mir zudem gleich einen Mittagsschlaf gönne?! Bewundern wir nicht diejenigen, die (angeblich) mit nur 4 Stunden Schlaf auskommen, dafür 12 Stunden arbeiten, um dann direkt in den Flieger zum nächsten Kongress zu steigen? Also, ein hoch auf die betrunkenen Manager! Was für eine Arbeitskultur…

Aller Anfang ist schwer…

22. Januar 2014 um 23:37 von Ulrich Schulze

Dies gilt insbesondere dann, wenn man bemüht ist, einen neuen Blog (richtig heißt es: ein neues Blog) aufzubauen und bekannt zu machen. Das Internet ist voll von Seiten über die Themen Recht und Gesetz, Kommunikation, Personal und Personalentwicklung, über den Umgang mit Kollegen und Mitarbeiter und wie man diese führt und motiviert. Warum sollte man das Rad also noch einmal erfinden. Wir haben doch schon alles, wird der ein oder andere sagen. Sicher, das stimmt. Aber haben sie auch alles an nur einer Stelle? Werden sie jetzt nachdenklich? Wie lautet ihre Antwort? Lassen sie mich raten. Ihre Linkliste ist länger als die A2. Ja. Dann löschen sie sie. Das spart wertvollen Speicherplatz. Bleiben sie bei uns. Wir wollen sie auf dieser Seite mit Interessanten Beiträgen rund um das Thema Personal und Führung versorgen. Und nicht nur das.

Schauen sie regelmäßig rein, damit sie nichts verpassen.

Alles rund um das Thema Personal und Arbeitsrecht

14. Januar 2014 um 13:02 von admin

In Kürze finden Sie an dieser Stelle regelmäßig Neuigkeiten rund um die Themen: Personal und Recht, Personalentwicklung,  Führungskompetenz,  Gesprächskompetenz, Persönlichkeitsentwicklung,  Fach- und Methodenkompetenz, Gesundheitsmanagement (Prävention, Gesundheitsförderung, Demografischer Wandel)