Eigene Lernplattform für Auszubildende

9. Oktober 2017 um 12:38 von Bastian Funk

Wissensvermittlung neu gedacht

Im überbetrieblichen Ausbildungszentrum in Gütersloh lernen die Auszubildenden mit einer eigenen Lernplattform. Der Hintergrund dieser Entwicklung ist folgender: Im Ausbildungszentrum Gütersloh hat sich in den letzten Jahren immer mehr herauskristallisiert, dass sich die Art und Weise, wie junge Auszubildende das Wissen aufnehmen, geändert hat. Viele der Lehrlinge haben zum Beispiel zunehmend Probleme mit dem traditionellen Frontalunterricht. Ein Schlüssel zum Erfolg, das Wissen gezielt an den „Azubi“ zu bringen, ist es auch die Ausbildung zu individualisieren. Das geschieht nicht vornehmend durch Inhalte, sondern durch eine methodisch-didaktische und abwechslungsreich gestaltete Wissensvermittlung. Doch gerade für traditionell geprägte Unternehmen kann dieses Format eine sehr große Herausforderung sein.

Endlich Sommerurlaub

19. Juli 2017 um 14:05 von Paula Schneider

Endlich SommerurlaubDer Sommerurlaub steht vor der Tür. Endlich geht es nächste Woche los. Darauf haben wir uns lange gefreut und viel Geld in die Hand genommen. Die Erwartungen sind groß: maximale Entspannung, Abenteuer und Nervenkitzel, romantische Sonnenuntergänge am Strand.

Doch vorher muss noch viel abgearbeitet werden. Im Büro, weil die Kollegen, nicht so viel übernehmen sollen und zu Hause, wo vorher noch der Garten auf Vordermann gebracht werden muss, die Fenster geputzt werden müssen und die komplette Wäsche gebügelt werden muss… Alles muss tipptopp sein, so als müssten wir uns unseren Urlaub noch einmal ausdrücklich verdienen.

Wer hat das umweltfreundlichste Büro?

15. Februar 2017 um 12:39 von Paula Schneider

Auch am Arbeitsplatz besteht die Möglichkeit, sich umweltbewusst zu verhalten und schonend mit den Ressourcen umzugehen. Um Bewusstsein für die sensible Umwelt zu schaffen, hat B.A.U.M., der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, zum 10. Mal den Wettbewerb „Büro & Umwelt“ ausgeschrieben. Gesucht wird das umweltfreundlichste Büro Deutschlands.

Sie legen Wert auf nachhaltige Beschaffung von Büroartikeln und Ihre Büroräume sind mit Blick auf Umweltaspekte ausgestattet? Sie nutzen keine Bürogeräte, die die Luft verpesten und achten auf eine ökologische Büroreinigung? Wertstoffe werden von Ihnen vorschriftsmäßig entsorgt?

Wer verspielt ist, ist klar im Vorteil

24. Januar 2017 um 13:49 von Paula Schneider

Das haben Psychologen der Universität der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Studien und Befragungen mit mehr als 3.000 Teilnehmern herausgefunden. Verspieltheit bei Erwachsenen war bislang – anders als bei Kindern – wenig erforscht. Bei uns in Deutschland ist sie oft negativ besetzt. Verspielte Menschen werden häufig nicht ernst genommen oder gelten als unzuverlässig.
Völlig zu unrecht, wie PD Dr. René Proyer von der Uni Halle-Wittenberg sagt. Im Gegenteil, sie können ihren Hang zur Verspieltheit in vielen Situationen positiv nutzen. Verspielte Menschen seien dazu in der Lage, Lebenssituationen so umzudeuten, dass sie diese beispielsweise als unterhaltsam erleben. Positive Nebenwirkung: Dadurch reduziert sich der eigene Stresslevel – und natürlich auch der Stresslevel derjenigen, die mit diesem Menschen unmittelbar zu tun haben.

R2-D2 übernehmen Sie!

12. Januar 2017 um 13:17 von Sabine Schultz

FK-RoboterIndustrie 4.0 ist in aller Munde. Diese technische Revolution sorgt dafür, dass zunehmend auch Roboter, Drohnen oder andere künstliche Intelligenz in Unternehmen eingesetzt werden. Sind sie dabei nur der intelligente Helfer des Menschen oder können sie ihn gar ersetzen? Zu Recht macht sich der ein oder andere Sorgen, diese könnten möglicherweise den eigenen Job komplett übernehmen.

Die Industrieländer stehen vor einer großen Herausforderung. Der Vielzahl von Arbeitnehmern steht einer digitalen Arbeitswelt entgegen, deren Auswirkungen vermutlich noch nicht richtig eingeschätzt werden können. Wird der Mensch bald aufs Abstellgleis gestellt? In zahlreichen deutschen Produktionshallen ist es bereits so, dass Maschinen und Software, die von wenigen Fachkräften bedient werden, die komplette Fertigung übernommen haben. Auch erste Roboter-Paketboten und Drohnen, die im ländlichen Bereich den Postboten ersetzen, werden bereits getestet.

Filmprojekt „Vernetzes Führen“

8. Juli 2016 um 12:46 von Petra Wagner

Die Macher von Cinco Systems haben einen neuen 50-minütigen Film herausgebracht „Vernetzes Führen“. Ziel dieses Films ist es, an Praxisbeispielen zu zeigen, wie es Organisationen schaffen, interne und externe Kooperation erfolgreich zu etablieren und diese durch innovative Lösungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen. Die Einsatz-Bandbreite ist vielseitig, angefangen von der Technologie, Gesundheit, Umwelt bis hin zur Produktion.

Dahinter steckt die Vision, dass wichtige Zukunftsfragen und komplexe Herausforderungen durch Kooperation und vernetzte Führung gelöst werden. Denn erst durch das gemeinsame Bewältigen schwieriger Probleme, empfinden Arbeitnehmer ihre Arbeit wieder als sinngebend – nicht zuletzt weil verschiedene Kompetenzen und Ressourcen wirkungsvoll verknüpft werden können.

Wichtig sei allerdings, dass Kooperationen strategisch aufgebaut und eingeführt sowie professionell gesteuert werden müssen. Dazu sind gleichermaßen Erfahrung wie auch Experimentierfreude gefragt. Das beginnt im Kleinen bei der kooperativen Führung der einzelnen Führungskraft, die, wenn alle Kollegen mitziehen, aus Individuen eine Gruppe formt, die füreinander einsteht. Für das Erreichen gemeinsamer Ziele, wird

Verantwortung geteilt und sich mit Gleichgesinnten vernetzt – natürlich unter Berücksichtigung sozialer und organisatorischer Faktoren.

Den Film „Vernetzes Führen“ gibt es in drei Versionen:

  • Kostenlose Version zur rein privaten Nutzung
  • Kommerzielle Version für Unternehmen bzw. gewerbliche oder öffentliche Veranstaltungen
  • Non-Profit-Version zum reduzierten Preis

Ein interessantes Projekt, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Die Guten in Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

15. Juni 2016 um 8:35 von Sabine Schultz

Vertrauen in UnternehmenSchon Aschenputtel hatte die Aufgabe auszusortieren: Die Befragten einer Bertelsmann Studie hatten damit auch kein Problem. Sie sollten entscheiden, wer mehr Gutes für die Gesellschaft tue, kleine bzw. mittlere Unternehmen oder Großkonzerne. Entscheidende Kriterien waren, wie die Unternehmen ihre Mitarbeiter behandeln, ob sie Ethik-Regeln einhalten und sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.

Mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen in familiengeführte, kleine und mittlere Firmen größer ist, als in börsennotierte Unternehmen. Ganze zwei Drittel der Befragten sind davon überzeugt, dass Familienunternehmen mehr Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Dies traut lediglich ein Drittel der Befragten großen Unternehmen zu. Verantwortungsbewusstes Handeln wird so definiert, dass Arbeitsplätze geschaffen, die Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigt werden sowie Sorge getragen wird für Umwelt, Kunden und Lieferanten. Entscheidend sei auch, dass die Geschäfte offen und transparent geführt würden. Für 70% der Befragten werden diese Kriterien von kleinen bis mittelgroßen Familienunternehmen erfüllt.

Folglich ziehen die meisten Produkte oder Dienstleistungen der Unternehmen vor, die sich nachweislich für die Lösung gesellschaftlicher Probleme einsetzen.

Viele börsenorientierte Unternehmen sind also gefragt nachzubessern und sich das Vertrauen der Kunden erst einmal zu verdienen. Denn keiner kann es sich leisten, die Akzeptanz der Gesellschaft und somit die Grundlage der Geschäftstätigkeit zu verlieren.

Und dann klappt es vielleicht auch mit dem goldenen Kleid und den dazu passenden Schuhen!

Führungsfrauen – macht mal piep!

6. Mai 2016 um 12:30 von Paula Schneider

Man sollte eigentlich meinen, Frauen in Führungspositionen sind etwas Selbstverständliches. Tatsächlich ist es für Frauen aber häufig schwierig, sich auf Führungsposten zu etablieren.

2012 wurde aus dem Grund der „PANDA Women Leadership Contest“ ins Leben gerufen. Eine Plattform für die persönliche Weiterentwicklung der Frauen in Führungsetagen. Unternehmen haben dort die Möglichkeit, 200 ausgewählte weibliche Führungskräfte zu kontaktieren und sich mit ihnen auszutauschen. Damen aus verschiedensten Unternehmensfeldern, die sich sonst vermutlich nicht treffen würden.  Die Plattform bietet ein breites Netzwerk, Austausch zu Führungsthemen, Feedback zur eigenen Wirkung und auch Trainings. Denn leider ist es heute nach wie vor so, dass Frauen in der modernen – häufig männlich dominierten Arbeitswelt – benachteiligt werden. Viele von ihnen haben Probleme in das Top-Management aufzusteigen und dann noch das gleiche zu verdienen, wie die männlichen Kollegen.

Die Firmen, die mithilfe von „PANDA“ ihre Frauen voranbringen möchten, haben zudem die Möglichkeit ihre eigenen Netzwerke zu erweitern, nicht nur was mögliche Mitarbeiterinnen angeht, sondern auch im Hinblick auf Geschäftsbeziehungen und Partnerschaften.

Übergeordnetes Ziel der Plattform ist es, die Situation der weiblichen Führungskräfte in Deutschland, im europäischen Vergleich zu verbessern und gleichzeitig den Anteil der Frauen zu erhöhen.

Mehr Infos zu PANDA

Alles gleichzeitig – funktioniert das?

1. März 2016 um 15:27 von Sabine Schultz

multitasking„Frauen sind multitaskingfähig“ hört man immer wieder. Eine Verallgemeinerung, an der wenig dran zu sein scheint. Wissenschaftler der Universität Utah haben herausgefunden, dass lediglich 2% aller Menschen „Supertasker“ sind. Und besonders diejenigen, die immer von sich behaupten, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu können, schneiden in Tests häufig am schlechtesten ab.

Im Büro ist es gang und gäbe: Projektarbeit, gleichzeitig Mails checken, telefonieren und Neuigkeiten im Internet verfolgen. Kaum jemand kann Dinge konzentriert von Anfang bis Ende bearbeiten. Einige Kollegen scheinen dadurch besser abliefern zu können, aber viele andere sind überfordert, die Arbeitseffizienz leidet und damit auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Varianten des Multitaskings unterscheiden. Die erste bedeutet, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden müssen (z.B. während einer Besprechung Mails abfragen). Bei der zweiten Variante existieren mehrere Aufgaben, die in einem gesetzten Zeitrahmen zu erledigen sind. D.h. Dinge werden nicht wirklich gleichzeitig gemacht, sondern die Bearbeiter hüpfen von einem Thema zum nächsten.

In beiden Fällen ist es für das Gehirn ein ständiges „Tanzen auf mehreren Hochzeiten“ und sich immer wieder in wechselnde Themen hineindenken müssen. Durch diese kognitive Belastung, berichtet die BBC, fällt das Ergebnis der einzelnen Aufgabe generell schlechter aus, als würde sie isoliert abgewickelt.

Studien amerikanischer Wissenschaftler haben gezeigt, dass es bestimmte Bedingungen gibt, unten denen Multitasking besser funktioniert als sonst. Sobald z.B. mehrere Dinge unter Zeitdruck gleichzeitig abgearbeitet werden müssen, verringern sich die Reibungsverluste beim Übergang zwischen den Themen. Die Menschen scheinen die Komplexität ihrer Probleme zu reduzieren und der Themensprung fällt ihnen leichter.

Weiterhin haben die Studien ergeben, dass bei sich ähnelnden Tätigkeiten   schwieriger wird und einfacher, je unterschiedlicher sie sind. Beispiel: Telefonieren und gleichzeitig mailen überfordert uns, aber gleichzeitig zu joggen und sich zu unterhalten macht uns keine Probleme. Und interessanterweise haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass die Leistung in einem Bereich gesteigert werden kann, wenn sie von einer anderen Aktivität begleitet wird. Laut der Studie fuhren z.B. 25% der Probanden schneller auf einem Trainingsrad, wenn sie parallel kognitive Tests zu lösen hatten.

Mmmh, was sagt uns das jetzt? Setzt uns noch mehr unter Zeitdruck, gebt uns Deadlines und Aufgaben aus den unterschiedlichsten Bereichen, vergesst die Motivation nicht und alles wird gut?

Filmprojekt AUGENHÖHEwege

29. Februar 2016 um 12:58 von Petra Wagner

AugenhöheMit AUGENHÖHEwege hat am 4. März der zweite Film über Organisationen, die Einiges anders und Vieles besser machen, Premiere. Wie im ersten Filmprojekt haben wieder viele interessante, mutige Unternehmen Einblicke gewährt. Unternehmen, die sich dem Ziel verschrieben haben, eine kooperativere, menschliche Arbeitskultur zu etablieren – alte Muster aufzubrechen, neue Weg zu beschreiten und offen zu sein für kreative Entwicklungen.

 An 10 Orten im deutschsprachigen Raum wird die Premiere gezeigt, anschließend besteht die Möglichkeit, den Film -wo auch immer Interesse besteht, z.B. in Unternehmen, Schulen, Verbänden- zu zeigen und zu diskutieren.

 Einzelheiten dazu finden Sie unter http://augenhoehe-wege.de

 Interessenten aus dem Raum Heidelberg haben am 22. März 2016 ab 19.00 h die Möglichkeit, das Filmprojekt anzuschauen und sich anschließend darüber mit allen Anwesenden auszutauschen (http://dai-heidelberg.de/de/veranstaltungen/auf-augenhoehe-2-13241)