Wie Sie ein optimales Team zusammensetzen

7. Mai 2019 um 12:56 von Sabine Schultz

Wie Sie ein optimales Team zusammensetzenDie Zusammenstellung eines Teams ist nicht immer ganz einfach: Hat man viele Top-Performer und ist glücklich, so viele Talente gewonnen zu haben, bedeutet das noch lange nicht, dass diese auch gut im Team zusammenarbeiten, sich gegenseitig ergänzen und eine Top-Teamleistung erbringen.

Eine Gruppe voller augenscheinlich perfekter Mitarbeiter erbringt nicht unbedingt die beste Leistung. Im Gegenteil: Eine solche Zusammensetzung ist häufig eher schädlich für das Team. Dafür hat die Autorin Mithu Storoni auch einen Namen, sie nennt dieses Phänomen im US-Wirtschaftsmagazin Inc.com den “Zu viele Talente-Effekt“. Und zitiert dabei den Journalisten David Robson und sein Buch „The Intelligence Trap“.

Wertschätzende Arbeitsatmosphäre für mehr Motivation

28. März 2019 um 11:42 von Sabine Schultz

Wertschätzende Arbeitsatmosphäre für mehr MotivationDazugehören, akzeptiert und gebraucht werden: Diese Gefühle lassen uns glauben, nützlich für das Unternehmen und das eigene Team zu sein. Folglich steigen Motivation, Loyalität und Leistungsfähigkeit.

Nichts einfacher als das, denken Sie? Ich gebe meinen Mitarbeitern immer das Gefühl beachtet und geschätzt zu werden. Doch mit einem einfachen Lob bzw. einem Lächeln ist es nicht immer getan. Wirkliche Wertschätzung geht darüber hinaus. Sie zählt zu den zentralen menschlichen Bedürfnissen. Wird sie nicht erfahren, drohen „Dienst nach Vorschrift“ oder gar die Kündigung.

Wie vermitteln Sie also echte Wertschätzung?

Augen auf bei der Personalauswahl

13. März 2019 um 9:15 von Sabine Schultz

Augen auf bei der PersonalauswahlIn Zeiten des Fachkräftemangels können Unternehmen leider nicht mehr so wählerisch sein, was die Auswahl neuer Mitarbeiter angeht. Geht es jedoch nach der Stellenanzeige, werden oftmals Allroundtalente gesucht. Aber mal ehrlich, wer hätte die nicht gerne, wenn man die freie Wahl hätte?

Blenden lassen sich viele von extrovertierten Typen, die gerne im Rampenlicht stehen, sich selbstbewusst und forsch präsentieren und schon mal aus dem Nähkästchen plaudern. Aber sind das wirklich die idealen Arbeitnehmer?

Vier-Tage-Woche für alle?

21. Februar 2019 um 10:21 von Sabine Schultz

Vier-Tage-Woche für alleDas hat sich die neuseeländische Fondgesellschaft Perpetual Guardian gefragt und sich daraufhin entschlossen, die 4-Tage-Woche im November vergangenen Jahres einzuführen – bei gleichem Gehalt.

Da vielen der 240 Angestellten die Arbeitswoche, mit der Koordination von Familie, Freizeit und Terminen, zu stressig war, entschied sich die Unternehmensleitung im Frühjahr 2018, die neue 30-Stunden-Woche zunächst zwei Monate zu testen. Insbesondere wollte man feststellen, wie sich diese auf das Betriebsklima, die Motivation der Mitarbeiter und auf die Produktivität auswirkt. Ein Forscherteam der Auckland-Universität hatte den Testlauf damals begleitet, um den Einfluss auf die Belegschaft zu überwachen – mit dem Ergebnis, dass die Arbeitnehmer in den verkürzten Wochen sowohl produktiver als auch zufriedener waren.

Bewerbungsverfahren: Arbeitgeber müssen umdenken

5. Februar 2019 um 13:12 von Sabine Schultz

Bewerbungsverfahren: Arbeitgeber müssen umdenkenIn zahlreichen Fachartikeln geht es häufig nur darum, wie sich Bewerber optimal auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten und wie sie idealerweise auf Fragen antworten, um den Job zu bekommen. Die Studie von Viasto beleuchtet das Bewerbungsverfahren nun aus einer anderen Perspektive. Es wurde untersucht, warum Bewerber noch vor Beendigung des Verfahrens abspringen und was sie sich im Gespräch gewünscht hätten.

Unser Literaturtipp: „Wirtschaftsmediation“

18. Januar 2019 um 13:56 von Sabine Schultz

Unser Literaturtipp: WirtschaftsmediationHandlungsorientierung für die betriebliche Praxis

Mediation entwickelt sich zu einem wichtigen Instrument der innerbetrieblichen Streitbeilegung. Dies betrifft nicht nur Konflikte zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung, sondern auch Konflikte innerhalb von Gremien bzw. innerhalb der Belegschaft.
Mediation stellt dabei eine Alternative sowohl zur Einigungsstelle als auch zum gerichtlichen Streit dar. Hierbei können innerbetriebliche Mediatoren tätig werden, um bei Konflikten innerhalb der Belegschaft den Parteien zu helfen, zu einer einvernehmlichen Konfliktbeilegung zu kommen. Werden im Betrieb externe Mediatoren eingesetzt, dann sollte sachkompetent beurteilt werden können, ob der beauftragte Mediator über die geforderte Qualifikation verfügt. Aufgrund der gesetzlichen Verankerung der Mediation im deutschen Rechtssystem existieren mittlerweile eindeutige Kriterien, nach denen die Eignungsbeurteilung eines Mediators vorgenommen werden kann.

Familienfreundlichkeit zahlt sich aus

10. Dezember 2018 um 9:19 von Sabine Schultz

Familienfreundlichkeit zahlt sich ausUnd das sowohl für die Unternehmen, sie werden beliebter und können noch Geld sparen, als auch für die Mitarbeiter, die Beruf und Familie besser vereinbaren können.

Die jüngere Generation steht häufig vor der Herausforderung, Karriere und Kinder unter einen Hut zu bekommen. Kinder werden krank, müssen von der Kita abholt werden oder man steht plötzlich ohne Kinderbetreuung da. Das kann bei den Arbeitnehmern Stress und hohe Fehlzeiten verursachen.

Sind die Kinder bereits aus dem Haus, existieren möglicherweise pflegebedürftige Angehörige, um die man sich kümmern muss. Das kann zum Problem werden, wenn die Arbeitszeiten nicht flexibel sind und der Rückhalt durch den Arbeitgeber nicht vorhanden ist.

Rente mit 67 – das schafft nur jeder Zweite!

13. August 2018 um 14:26 von Sabine Schultz

Rente mit 67 - das schafft nur jeder Zweite!Wir Deutschen müssen immer länger arbeiten. Seit 2012 wird die Regelaltersgrenze zur gesetzlichen Rente von 65 auf 67 Jahre angehoben. Aber sind wir dazu gesundheitlich überhaupt in der Lage?

Laut Gesundheitsreport 2018 der Techniker-Krankenkasse (KG)* scheidet bereits heute mehr als jeder zweite Arbeitnehmer frühzeitig aus dem Berufsleben aus. D. h. die Verrentung mit 67 Jahren trifft für mehr als die Hälfte nicht zu. Gut 13 % scheiden aufgrund von Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit oder Schwerbehinderung vor der Regelaltersgrenze aus. Ein Drittel derjenigen, die früher in Rente gehen, nehmen finanzielle Einbußen in Kauf, sie haben genug Berufsjahre absolviert.

Der ungeliebte Chef

13. Juni 2018 um 8:43 von Sabine Schultz

Der ungeliebte ChefFührungskraft zu sein, ist oftmals ein hartes Los: die Urteile der Mitarbeiter sind teilweise gnadenlos.

Glaubt man den Beschwerden der Mitarbeiter und dem Bürotratsch, sind die meisten Führungskräfte inkompetent und überfordert. Dem Chef wird unterstellt, dass er nicht wisse, was sein Team tagtäglich leiste und keine Vorstellung davon habe, was es bedeute, Änderungswünsche umzusetzen. Ganz abgesehen davon, dass die Beschäftigten sich häufig nicht wertgeschätzt fühlen. Geht es nach ihnen, sollten Führungskräfte Allrounder sein. Sie möchten sich auf sie verlassen können – schließlich sollen ihre Arbeitsplätze gesichert sein.

Gute Laune ist ansteckend

26. Februar 2018 um 9:55 von Sabine Schultz

Gute Laune ist ansteckendFührungskräfte haben – schon aus ihrer Position heraus – einen großen Einfluss auf ihre Mitarbeiter und Teams. Haben sie schlechte Laune, strahlt das in der Regel direkt auf die Mitarbeiter aus. Ist die Stimmung schlecht, fällt es schwer, konzentriert und produktiv zu arbeiten. Das kann vermutlich jeder aus eigener Erfahrung bestätigen.

An guten Tagen, an denen der Chef strahlt und gute Laune verbreitet, geht das Arbeiten leichter von der Hand und macht doppelt so viel Spaß. Die Wissenschaftler nennen das auch das Phänomen der emotionalen Ansteckung, was so viel heißt, dass Menschen die Gefühle anderer übernehmen. Im Arbeitsalltag spielt dieses Phänomen eine große Rolle. Die Führungskraft gibt natürlich ausgehend von ihrer Position ohnehin die Richtung vor, aber durch ihre Emotionen wird dies häufig unbewusst noch verstärkt.