Literaturtipp: Betriebliches Eingliederungsmanagement (Neuauflage 02/18)

13. Februar 2018 um 16:34 von Sabine Schultz

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)Während früher körperliche Belastungen bei den betrieblichen Fehlzeiten im Vordergrund standen, sind heute psychische Erkrankungen im Vormarsch. Diesem Massenleiden und anderen Erkrankungen gezielt durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement entgegenzuwirken, liegt nicht nur im Interesse des einzelnen Arbeitnehmers und des Betriebes sondern auch der Gesamtwirtschaft. Arbeitgeber und Betriebsräte erkennen daher zunehmend, dass es nicht nur im Interesse der Beschäftigten, sondern auch und gerade im Interesse des Unternehmens liegt, wenn die Arbeitnehmer Arbeitsbedingungen vorfinden, die nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bei einer Zunahme psychischer Erkrankungen wie Burnout, Erschöpfungssyndrom oder Depression liegt es auf der Hand, dass Betriebsklima, Mitarbeitergespräche und fürsorgliche Vorgesetzte zu Motivation und Abbau von Fehlzeiten beitragen können.

HR-Report 2018 – auf der Agenda: agile Organisationen

25. Januar 2018 um 12:47 von Sabine Schultz

HR-Report 2018 - im Fokus: agile OrganisationenWas sind die Top-HR-Themen 2018? Damit hat sich die aktuelle Ausgabe des  HR-Reports des Personaldienstleisters Hays auseinandergesetzt. Insbesondere agile Unternehmen stehen dieses Jahr im Fokus, denn diese seien gut vorbereitet auf die Gestaltung des digitalen Wandels. Laut Prof. Dr. Rump gelten sie als „besonders geschmeidig“ und eher in der Lage, sich den neuen Anforderungen der Kunden anzupassen als traditionelle Linienorganisationen. Zudem seien sie in Entscheidungsprozessen erheblich schneller, da sie diese nicht nach oben und unten durchlaufen müssen. Agile Betriebe organisieren sich meist selbst und gehen einher mit einer besseren Vernetzung innerhalb der Organisation.

Bei so vielen Vorteilen müssten also die meisten Unternehmen dabei sein, ihre Struktur in eine agile zu verändern. Aber ist das tatsächlich auch so?

Das Büro – gestern und heute

23. November 2017 um 9:45 von Sabine Schultz

Das Büro - gestern und heuteHaben Sie noch einen eigenen Arbeitsplatz? Oder müssen Sie sich morgens, wenn Sie im Unternehmen ankommen, erst einmal einen freien Schreibtisch suchen? Frei nach dem Prinzip: wer zuerst kommt, mahlt zuerst? Da sind die besten Plätze schnell weg, insbesondere, wenn man zu denen gehört, die morgens lieber etwas später anfangen.
Hat man früher in der Regel Einzel- oder Zweierbüros angetroffen, sind mittlerweile Großraumbüros – mit teilweise wechselnden Schreibtischen – im Trend.

Fördermittel für betriebliche Lern- und Experimentierräume

22. August 2017 um 12:58 von Sabine Schultz

Im Juni 2017 hat Arbeitsministerin Nahles die Einrichtung betrieblicher Lern- und Experimentierräume ins Leben gerufen. Dazu können Unternehmen bzw. Verwaltungen Fördermittel beantragen. Nähere Informationen finden Sie in der Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“.
Die Entwicklung und Erprobung dieser Innovation wird von der Initiative neue Qualität der Arbeit unterstützt.

Dahinter steckt die Idee, dass Unternehmen – gemeinsam mit den Beschäftigten – in geschützten Räumen neue Arbeitsweisen in den Bereichen Führung, Chancengleichheit, Teilhabe, Gesundheit oder Wissensmanagement erproben können. Mit dem Ziel innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt zu entwickeln – begleitet und evaluiert durch wissenschaftliche Einrichtungen.

Teilnehmende Unternehmen können ihre Ergebnisse auf dem Online-Portal www.experimentierräume.de präsentieren und sich mit anderen Teilnehmern austauschen. Bis zum 30.10.17 können sich antragsberechtigte Unternehmen um eine Förderung bewerben. Diese würde im ersten Halbjahr 2018 beginnen und sich über maximal drei Jahre erstrecken.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren, den Förderbedingungen und dem Leistungsumfang erhalten Sie hier

Zufrieden mit der Arbeitsplatzsituation

21. Juli 2017 um 14:58 von Sabine Schultz

Zufrieden mit der ArbeitsplatzsituationNa, das lässt hoffen! Immerhin zwei Drittel der deutschen Berufstätigen sind mit ihrer Arbeitsplatzsituation grundsätzlich zufrieden und sogar 46% freuen sich morgens auf die Arbeit. Nur 17% freuen sich fast nie oder eher selten auf den Job.

Das geht aus der Langzeitumfrage von „Qualtrics“, einem Anbieter von Experience-Management-Software, hervor. Sie befragen in regelmäßigen Abständen vollzeitbeschäftigte Arbeiternehmer aller Bundesländer zur Jobzufriedenheit, Arbeitsmotivation und der wahrgenommenen Sicherheit ihres Beschäftigungsverhältnisses.

Der 6-Stunden-Tag: einen Versuch wert?

22. Juni 2017 um 8:52 von Sabine Schultz

Der 6-Stunden-TagGöteborg in Schweden: Dort wurde ein zweijähriges Experiment beendet, bei dem Mitarbeiter eines staatlichen Altersheimes statt acht Stunden, täglich nur sechs Stunden arbeiteten – und das bei vollem Lohnausgleich. Mit dem Ergebnis, dass angeblich die Beschäftigten motivierter und seltener krank waren und zudem viel produktiver.

Wie denken deutsche Arbeitnehmer über das 6-Stunden-Tag-Modell – allerdings ohne vollen Lohnausgleich? Dazu hat Viking eine Studie vom britischen Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchführen lassen. Im Februar 2017 wurden 1017 deutsche Berufstätige ab 18 Jahren aufwärts befragt.

Qualifizierte und flexible Fachkräfte – wo seid ihr?

4. Mai 2017 um 8:48 von Sabine Schultz

Die Prüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hat für das Mittelstandsbarometer 3.000 mittelständische deutsche Unternehmen zur aktuellen Geschäftsentwicklung befragt. Die Hälfte von ihnen ist damit absolut zufrieden. Und 38% gehen von einer Verbesserung der Lage im kommenden Jahr aus. Das hat es lange nicht gegeben.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: der Fachkräftemangel macht vielen zu schaffen. Im Zeitalter des schnellen technologischen und wirtschaftlichen Wandels werden hoch qualifizierte und flexible Fachkräfte immer wichtiger für den Erfolg der Unternehmen. Ein Drittel aller mittelständischen Unternehmen wolle zwar neue Jobs schaffen, aber 78% tun sich schwer damit, geeignete Mitarbeiter zu finden. Das gelte insbesondere für die Branchen Kraftfahrzeugbau und Elektrotechnik. Dadurch entstehe ein immenser wirtschaftlicher Schaden.

So gesund leben deutsche Führungskräfte

20. April 2017 um 10:36 von Sabine Schultz

Da sag doch einer, Chefs leben nicht gesund. Eine Umfrage der Max Grundig Klinik unter 1.000 Führungskräften hat ergeben, dass Führungskräfte sich mehr als doppelt so oft vegetarisch oder vegan ernähren als der deutsche Durchschnitt. Ganze 11% von Ihnen leben vegetarisch und 2% vegan – unter den Frauen waren es sogar ganze 16% und 3%.
Und tatsächlich gaben mehr als die Hälfte aller Führungskräfte an, dass sie eine vegetarische Ernährung für gesünder hielten und ihren Fleischkonsum reduziert haben bzw. es vorhaben.

No risk, no fun?

14. März 2017 um 9:45 von Sabine Schultz

Ist es das, was Männer risikofreudiger macht als Frauen? Der Spaßfaktor? Das weibliche Geschlecht scheut eher das Risiko. Absolute Klischees, denken Sie? Es scheint aber tatsächlich etwas dran zu sein, fanden Forscher des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) heraus.

Insbesondere im Team hat der Geschlechteranteil erheblichen Einfluss darauf, wie risikoreich eine getroffene Entscheidung ausfällt. Ist der Männeranteil hoch, birgt die Entscheidung ein hohes Risiko. Ist sie umgekehrt gering und die Damen dominieren, ist die Risikobereitschaft deutlich geringer. Das deckt sich auch mit verhaltensökonomischen Erkenntnissen. Beides ist natürlich nicht wirklich optimal. Was lernen wir also daraus? Möchte man einen ausgewogenen Beschluss, sollten beide Geschlechter gleichermaßen vertreten sein. Je gemischter das Team, desto besser die Entscheidungen. Das spricht natürlich auch für die viel diskutierte und umstrittene Frauenquote im Aufsichtsrat bzw. Vorstand.

R2-D2 übernehmen Sie!

12. Januar 2017 um 13:17 von Sabine Schultz

FK-RoboterIndustrie 4.0 ist in aller Munde. Diese technische Revolution sorgt dafür, dass zunehmend auch Roboter, Drohnen oder andere künstliche Intelligenz in Unternehmen eingesetzt werden. Sind sie dabei nur der intelligente Helfer des Menschen oder können sie ihn gar ersetzen? Zu Recht macht sich der ein oder andere Sorgen, diese könnten möglicherweise den eigenen Job komplett übernehmen.

Die Industrieländer stehen vor einer großen Herausforderung. Der Vielzahl von Arbeitnehmern steht einer digitalen Arbeitswelt entgegen, deren Auswirkungen vermutlich noch nicht richtig eingeschätzt werden können. Wird der Mensch bald aufs Abstellgleis gestellt? In zahlreichen deutschen Produktionshallen ist es bereits so, dass Maschinen und Software, die von wenigen Fachkräften bedient werden, die komplette Fertigung übernommen haben. Auch erste Roboter-Paketboten und Drohnen, die im ländlichen Bereich den Postboten ersetzen, werden bereits getestet.