Cobra übernehmen Sie!

24. August 2018 um 9:43 von Petra Wagner

Cobra übernehmen Sie!Kommt Ihnen das bekannt vor: Führungskräfte die stöhnen, wie viel sie zu tun haben, sogar abends und am Wochenende arbeiten müssen, da der Schreibtisch überquillt und sie sonst nicht alles schaffen?

Aber ist das wirklich nötig? Oder hat der Kollege ein Problem, weil er nicht delegieren kann oder will? Vermutlich! Dabei erscheint es eigentlich so einfach. Viele der Dinge, die auf dem Schreibtisch des Chefs landen, gehören nicht wirklich zu seinem Aufgabenfeld. Er gibt sie an Mitarbeiter seines Teams weiter, um sich selbst auf wichtigere Dinge konzentrieren zu können. Wenn Aufgabendelegation gut funktioniert, haben alle etwas davon, die Führungskraft selbst, das Team und auch das gesamte Unternehmen.

Mein Kollege ist depressiv – was kann ich tun?

18. Juli 2018 um 15:04 von Petra Wagner

Mein Kollege ist depressiv - was kann ich tun?Im betrieblichen Alltag nehmen psychische Erkrankungen leider immer mehr zu. Häufig werden sie von Kollegen oder Vorgesetzten zunächst nicht wahrgenommen oder Verhaltensweisen werden fehlgedeutet.

Sehr verbreitet ist die Depression bzw. die anfängliche depressive Verstimmung. Die Betroffenen selbst schämen sich oft dafür und scheuen sich daher davor, etwas dagegen zu unternehmen. Oder die Krankheit ist schon so weit fortgeschritten, dass sie aus eigener Kraft dazu nicht mehr in der Lage sind.

Messe-Kongress „Women & Work“ in Frankfurt

23. März 2018 um 13:05 von Petra Wagner

Messe-Kongress für Frauen "Women & Work"Sie sind weiblich und haben am 28. April noch nichts vor? Das passt gut, denn dann findet er wieder in Frankfurt statt, der europaweit größte Messe-Kongress für Frauen „Women & Work“. Laut Veranstalter ist dieses Business-Event eine einzigartige Kombination aus Karriere-Messe, Kongress und Netzwerken.

Jährlich nehmen daran ca. 7.000 Frauen teil, um sich bei über 100 Top-Arbeitgebern, in Vorträgen, Karrieregesprächen und Diskussionsrunden zu informieren und zu netzwerken.

Generation Y – Fremdbild und Selbstbild

22. Februar 2018 um 10:12 von Petra Wagner

Generation Y - Fremdbild und SelbstbildÜber die Generation Y ranken sich viele Mythen. Häufig ist die Rede von hohen Jobansprüchen, Fokus auf Work-Life-Balance und Tendenz zu Auslandsaufenthalten. Die Generation sei anspruchsvoll, verwöhnt, freizeitorientiert und besonders anstrengend, weil sie ständig Rückmeldungen über ihre Leistungen einfordere. Sie unterscheide sich in ihren Lebenszielen und Erwartungen an den Arbeitgeber deutlich von der Generation X und den Babyboomern.

Was ist dran an diesen pauschalen Zuschreibungen? Dazu hat das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf eine Untersuchung durchgeführt. Es hat sieben Studien ausgewertet, in denen die Betroffenen selbst befragt wurden.

My home is my castle

29. November 2017 um 16:47 von Petra Wagner

Homeoffice - my home is my castle…mein Rückzugsort, mein Privatleben … und seit einiger Zeit auch mein Arbeitsplatz.

Gehören auch Sie zu den 72% der Führungskräfte in den Unternehmen, die laut der aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY „Digitale Freiheit – Arbeit im Homeoffice“ (Quelle: Ernst & Young Global Limited), die Möglichkeit haben, zuhause zu arbeiten? Dann sollten Sie sich glücklich schätzen, denn 70% derjenigen ohne diese Möglichkeit, bedauern dies sehr.

Auf Unverständnis von Nelson Taapken, Partner bei EY, stoßen Firmen, die ihren Mitarbeitern nicht wenigstens zeitweise das Arbeiten von zuhause anbieten. Das sei nicht mehr zeitgemäß und der Trend gehe zukünftig tendenziell zu noch mehr Homeoffice. Schließlich sei damit der Wunsch verbunden, Leistungsträger für das Unternehmen zu gewinnen und diese anschließend auch an das Unternehmen zu binden.

Weiterbildung, die angenommen wird

1. August 2017 um 15:01 von Petra Wagner

Weiterbildung, die angenommen wirdSowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter sind stark gefordert, da sich Wirtschaft und Arbeitswelt permanent verändern. Sie haben Termindruck, die Digitalisierung beeinflusst Arbeitsabläufe, sie müssen sich flexibel auf immer wieder neue Anforderungen einstellen. Das führt oftmals zu Stress.

Auf der anderen Seite sind Unternehmen extrem auf ihre Mitarbeiter angewiesen. Nur durch ihre Kreativität und Innovationskraft kann Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden. Beide müssen allerdings auch aktiv gefördert werden. Die Beschäftigten müssen die Möglichkeit haben, sich regelmäßig weiterzubilden – vorausgesetzt, sie wollen das auch. Ist das nicht der Fall, kann die ungewollte Weiterbildung on top zu noch mehr Stress führen. Daran ist natürlich niemand interessiert.

Typische Führungskräfte und ihr Familienleben

11. Juli 2017 um 9:59 von Petra Wagner

Sie sind männlich, zwischen 40 und 49 Jahre alt, haben einen Hochschulabschluss, eine Partnerin und zwei Kinder? Dann sind Sie die typische deutsche Führungskraft.

Die aktuelle Studie „Arbeit und Familie – Lebensmuster von Führungskräften“ von Prof. Dr. Graml hat die Work-Life Balance, Familienorganisation und Kindererziehung Deutscher, Österreichischer und Schweizer Führungskräfte unter die Lupe genommen.

Auszubildendenmarketing – gewusst wie

1. Juni 2017 um 15:25 von Petra Wagner

AuszubildendenmarketingDer Jobmarkt hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert – auch hinsichtlich des Angebots an Ausbildungsplätzen. Weg vom Angebots- und hin zum Nachfragemarkt. Auf jeden Fall für eine Vielzahl der Schulabgänger. Ein Großteil der Azubibewerber entscheidet sich mittlerweile für ihr Ausbildungsunternehmen und nicht das Unternehmen für sie.
Kein Frage, insbesondere Hauptschüler oder Schüler mit einem schlechten Schulabschluss müssen nach wie vor hart um eine Lehrstelle kämpfen.

Hierarchie und Struktur deutscher Unternehmen – ein Auslaufmodell?

27. April 2017 um 11:04 von Petra Wagner

Dynamische Märkte, Digitalisierung, Wettbewerbsdruck: Das alles erfordert zukünftig viel Flexibilität und schnelles Handeln innerhalb der Unternehmen. Trotz häufig vorherrschender verkrusteter Strukturen, boomt die deutsche Wirtschaft. Dadurch sehen viele Unternehmen möglicherweise auch nicht die Notwendigkeit an ihren Strukturen etwas zu verändern. Aber hat das deutsche Erfolgsmodell auch mittel- und langfristig Bestand? Vermutlich müsste sich dazu tatsächlich einiges ändern.

In einer neuen Studie von StepStone und Kienbaum wurden 14.000 Fach- und Führungskräfte zu den Organisationsstrukturen in ihren Unternehmen befragt.

Trennungsgespräche: So gehen Sie vor

22. März 2017 um 12:42 von Petra Wagner

Sie verschieben es von Tag zu Tag. Ihrem Mitarbeiter Paul W. muss aus betriebsbedingten Gründen gekündigt werden und Sie haben die unangenehme Aufgabe, es ihm mitzuteilen. Sie sind unsicher und wissen nicht, wie Sie dieses Gespräch am besten führen. Allemal wird es ein großer Schock für ihn sein, schließlich bedroht die Kündigung seine Existenz. Da Herr W. immer sehr zuverlässige Arbeit abgeliefert hat und sehr motiviert ist, fällt Ihnen das bevorstehende Gespräch emotional doppelt schwer.

Selbst routinierte Führungskräfte haben Bauchschmerzen, wenn es darum geht, Mitarbeitern zu kündigen. Letztlich muss man in dem Gespräch auf alles gefasst sein: in solchen Ausnahmesituationen sind die Reaktionen der Betroffenen unberechenbar. Betretenes Schweigen, Wutanfälle, Aggression, Weinen…alles ist möglich.