Generation Y – Fremdbild und Selbstbild

22. Februar 2018 um 10:12 von Petra Wagner

Generation Y - Fremdbild und SelbstbildÜber die Generation Y ranken sich viele Mythen. Häufig ist die Rede von hohen Jobansprüchen, Fokus auf Work-Life-Balance und Tendenz zu Auslandsaufenthalten. Die Generation sei anspruchsvoll, verwöhnt, freizeitorientiert und besonders anstrengend, weil sie ständig Rückmeldungen über ihre Leistungen einfordere. Sie unterscheide sich in ihren Lebenszielen und Erwartungen an den Arbeitgeber deutlich von der Generation X und den Babyboomern.

Was ist dran an diesen pauschalen Zuschreibungen? Dazu hat das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in Düsseldorf eine Untersuchung durchgeführt. Es hat sieben Studien ausgewertet, in denen die Betroffenen selbst befragt wurden.

Sprecherausschusswahlen – Vertretung der leitenden Angestellten

21. Februar 2018 um 12:58 von Dr. Lothar Beseler

In diesem Jahr finden wieder in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai 2018 Betriebsratswahlen statt. Zur gleichen Zeit werden die Sprecherausschüsse gewählt, die die Interessen der leitenden Angestellten gegenüber dem Arbeitgeber vertreten. Wenn auch der Sprecherausschuss nicht die weiten Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats hat, die dieser notfalls über die Einigungsstelle oder das Arbeitsgericht durchsetzen kann, können Sprecherausschuss und Arbeitgeber in vielen Bereichen freiwillig Regelungen zugunsten der leitenden Angestellten treffen. Der Sprecherausschuss ist zudem zur Durchführung seiner Aufgaben nach dem Sprecherausschussgesetz rechtzeitig und umfassend vom Arbeitgeber zu unterrichten; dieser hat bestimmte Angelegenheiten mit dem Sprecherausschuss zu beraten. Außerdem ist der Sprecherausschuss bei Einstellungen und bei Kündigungen von leitenden Angestellten zu beteiligen. Der Sprecherausschuss ist deshalb ein wichtiges Unterrichtungs- und Beratungsgremium, das die Interessen der Leitenden gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen kann.

Betriebliche Mitbestimmung – Konstruktive Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Betriebsrat

14. Februar 2018 um 16:23 von Paula Schneider

Betriebliche Mitbestimmung - Konstruktive Zusammenarbeit von Arbeitgeber und BetriebsratDie Mitwirkungs-und Mitbestimmungsrechte in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten machen den Betriebsrat zu einem Produktionsfaktor. Eine faire, kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Betriebsrat hat daher, sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer, sehr viele Vorteile. Von einer solchen qualifizierten Zusammenarbeit dieser Betriebspartner hängen der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens und die Arbeitsplatzsicherheit der Arbeitnehmer in hohem Maße ab.

Literaturtipp: Betriebliches Eingliederungsmanagement (Neuauflage 02/18)

13. Februar 2018 um 16:34 von Sabine Schultz

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)Während früher körperliche Belastungen bei den betrieblichen Fehlzeiten im Vordergrund standen, sind heute psychische Erkrankungen im Vormarsch. Diesem Massenleiden und anderen Erkrankungen gezielt durch ein betriebliches Gesundheitsmanagement entgegenzuwirken, liegt nicht nur im Interesse des einzelnen Arbeitnehmers und des Betriebes sondern auch der Gesamtwirtschaft. Arbeitgeber und Betriebsräte erkennen daher zunehmend, dass es nicht nur im Interesse der Beschäftigten, sondern auch und gerade im Interesse des Unternehmens liegt, wenn die Arbeitnehmer Arbeitsbedingungen vorfinden, die nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bei einer Zunahme psychischer Erkrankungen wie Burnout, Erschöpfungssyndrom oder Depression liegt es auf der Hand, dass Betriebsklima, Mitarbeitergespräche und fürsorgliche Vorgesetzte zu Motivation und Abbau von Fehlzeiten beitragen können.

HR-Report 2018 – auf der Agenda: agile Organisationen

25. Januar 2018 um 12:47 von Sabine Schultz

HR-Report 2018 - im Fokus: agile OrganisationenWas sind die Top-HR-Themen 2018? Damit hat sich die aktuelle Ausgabe des  HR-Reports des Personaldienstleisters Hays auseinandergesetzt. Insbesondere agile Unternehmen stehen dieses Jahr im Fokus, denn diese seien gut vorbereitet auf die Gestaltung des digitalen Wandels. Laut Prof. Dr. Rump gelten sie als „besonders geschmeidig“ und eher in der Lage, sich den neuen Anforderungen der Kunden anzupassen als traditionelle Linienorganisationen. Zudem seien sie in Entscheidungsprozessen erheblich schneller, da sie diese nicht nach oben und unten durchlaufen müssen. Agile Betriebe organisieren sich meist selbst und gehen einher mit einer besseren Vernetzung innerhalb der Organisation.

Bei so vielen Vorteilen müssten also die meisten Unternehmen dabei sein, ihre Struktur in eine agile zu verändern. Aber ist das tatsächlich auch so?

Frauennetzwerk „Women in Global Health – Germany“

19. Januar 2018 um 14:56 von Paula Schneider

Frauennetzwerk "Women in Global Health"Am 12. Januar wurde es in Berlin vorgestellt: das neue Frauennetzwerk „Women in Global Health – Germany“. Im Bereich der globalen Gesundheit soll es Frauen in Führungspositionen stärken. Weibliche Fachkräfte seien zwar sehr häufig im Gesundheitssegment vertreten, aber die Führungsfunktionen hätten in der Regel Männer inne.

My home is my castle

29. November 2017 um 16:47 von Petra Wagner

Homeoffice - my home is my castle…mein Rückzugsort, mein Privatleben … und seit einiger Zeit auch mein Arbeitsplatz.

Gehören auch Sie zu den 72% der Führungskräfte in den Unternehmen, die laut der aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY „Digitale Freiheit – Arbeit im Homeoffice“ (Quelle: Ernst & Young Global Limited), die Möglichkeit haben, zuhause zu arbeiten? Dann sollten Sie sich glücklich schätzen, denn 70% derjenigen ohne diese Möglichkeit, bedauern dies sehr.

Auf Unverständnis von Nelson Taapken, Partner bei EY, stoßen Firmen, die ihren Mitarbeitern nicht wenigstens zeitweise das Arbeiten von zuhause anbieten. Das sei nicht mehr zeitgemäß und der Trend gehe zukünftig tendenziell zu noch mehr Homeoffice. Schließlich sei damit der Wunsch verbunden, Leistungsträger für das Unternehmen zu gewinnen und diese anschließend auch an das Unternehmen zu binden.

Das Büro – gestern und heute

23. November 2017 um 9:45 von Sabine Schultz

Das Büro - gestern und heuteHaben Sie noch einen eigenen Arbeitsplatz? Oder müssen Sie sich morgens, wenn Sie im Unternehmen ankommen, erst einmal einen freien Schreibtisch suchen? Frei nach dem Prinzip: wer zuerst kommt, mahlt zuerst? Da sind die besten Plätze schnell weg, insbesondere, wenn man zu denen gehört, die morgens lieber etwas später anfangen.
Hat man früher in der Regel Einzel- oder Zweierbüros angetroffen, sind mittlerweile Großraumbüros – mit teilweise wechselnden Schreibtischen – im Trend.

Hierarchische Führungskultur adé

16. November 2017 um 11:53 von Paula Schneider

Hierarchische Führungskultur adé

In zahlreichen Unternehmen werden starre Hierarchien zum Auslaufmodell und die partizipative Führung ist auf dem Vormarsch. Aber, was heißt das eigentlich, partizipativer Führungsstil?

Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Ansichten und Ideen der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess einfließen und die Führungskraft sich hierbei im Hintergrund hält. Innerhalb ihres Projektes müssen die Beschäftigten dafür sorgen, mit dem Budget zu haushalten und persönliche Leistungen werden durch den Erfolg widergespiegelt. Der Vorgesetzte ist insofern in den Entscheidungsprozess eingebunden, dass er die Mitarbeiter in die richtige Bahn lenkt. Das Ziel ist klar: Das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter soll erhöht werden.

Eigene Lernplattform für Auszubildende

9. Oktober 2017 um 12:38 von Bastian Funk

Wissensvermittlung neu gedacht

Im überbetrieblichen Ausbildungszentrum in Gütersloh lernen die Auszubildenden mit einer eigenen Lernplattform. Der Hintergrund dieser Entwicklung ist folgender: Im Ausbildungszentrum Gütersloh hat sich in den letzten Jahren immer mehr herauskristallisiert, dass sich die Art und Weise, wie junge Auszubildende das Wissen aufnehmen, geändert hat. Viele der Lehrlinge haben zum Beispiel zunehmend Probleme mit dem traditionellen Frontalunterricht. Ein Schlüssel zum Erfolg, das Wissen gezielt an den „Azubi“ zu bringen, ist es auch die Ausbildung zu individualisieren. Das geschieht nicht vornehmend durch Inhalte, sondern durch eine methodisch-didaktische und abwechslungsreich gestaltete Wissensvermittlung. Doch gerade für traditionell geprägte Unternehmen kann dieses Format eine sehr große Herausforderung sein.